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		<title>GEW Landesverband Bayern</title>
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		<description>Aktuelles aus dem GEW Landesverband Bayern</description>
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			<title>GEW Landesverband Bayern</title>
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			<description>Aktuelles aus dem GEW Landesverband Bayern</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 20 Sep 2010 15:18:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Stellenausschreibung der GEW Bayern</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=727&#38;cHash=ad0b6c6eb9ad3fff3907ec07ce61edd0</link>
			<description>Mitgliederwerbung an Hochschulen im Großraum Nürnberg/Erlangen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Beim Landesverband Bayern der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft <br />mit <i>Dienstsitz Nürnberg</i> ist eine auf <i>2 Jahre befristete ¾-Stelle </i>(28 Wochenstunden) für die <i>Werbung von Lehramtsstudierenden</i><br /><i>an Hochschulen im Großraum Nürnberg/ Erlangen</i> frühestens ab <i>1. Oktober</i> neu zu besetzen.</b><br /><b><br />Ihre Aufgaben sind</b></p><ul><li>Werbung an den Hochschulen durch regelmäßige Präsenz, z.B. mit berufsbezogenen inhaltlichen Veranstaltungsangeboten;</li><li>Werbung bei LehramtsanwärterInnen und ReferendarInnen, z.B. durch Veranstaltungsangebote, die auf die Probleme der Ausbildung zugeschnitten sind;</li><li>Inhaltliche Erarbeitung von Material für LAA/ReferendarInnen;</li><li>Kooperation mit den GEW-Gliederungen vor Ort;</li><li>Kooperation mit GEW-KollegInnen an den Hochschulen, mit dem Ziel, deren Kompetenzen für das Werbeprojekt zu erschließen.</li></ul><p class="bodytext">Die Aufgaben sind übereinstimmend mit den Beschlüssen der GEW Bayern und in enger Zusammenarbeit mit dem Landesvorstand zu erfüllen.</p>
<p class="bodytext">Die Anforderungen beinhalten auch die Bereitschaft, sich zu unüblichen Arbeitszeiten und an wechselnden Einsatzorten für die Belange der GEW zu engagieren.<br /><b><br />Wir erwarten</b></p><ul><li>Mitgliedschaft in der GEW</li><li>eine abgeschlossene Lehramtsausbildung als Voraussetzung zur Übernahme der Aufgaben.</li></ul><p class="bodytext">Sie verfügen über Kenntnisse wichtiger Positionen, inhaltlicher Vorgaben und Beschlüsse der GEW, insbesondere zur LehrerInnenbildung.<br /><br /><b>Mit Ihren </b></p><ul><li>Grundkenntnissen der Rechte von Studierenden,</li><li>Kenntnissen zur Struktur der Hochschulorganisation,</li><li>sowie der einschlägigen Lehramtsprüfungsordnungen</li><li>und Fördermöglichkeiten für Studierende</li></ul><p class="bodytext">können Sie Lehramtsstudierenden eine kompetente Beratung in Ausbildungsfragen bieten.<br /><br />Idealerweise haben Sie in bisherigen Tätigkeiten und Engagements Kenntnisse in Öffentlichkeitsarbeit erlangt.<br /><br /><b>Ihre besonderen Fähigkeiten liegen darin,</b></p><ul><li>bei Lehramtsstudierenden Interesse für gewerkschaftliche Ziele zu wecken und Studierende zu motivieren, sich in der GEW zu organisieren;</li><li>Sie sind gewohnt, sich effizient und eigenständig zu organisieren und stellen dabei Ihre organisatorischen Fähigkeiten und Ihre Kooperationsfähigkeit mit einschlägigen Gremien unter Beweis;</li><li>Sie sind in der Lage, Methoden der Ansprache von Lehramtsstudierenden und bestehende Werbematerialien inhaltlich bedarfsgerecht weiter zu entwickeln.</li></ul><p class="bodytext"><br /><b>Sie zeichnen sich aus durch </b></p><ul><li>positive Einstellung zum gewerkschaftlichen Handeln und zum LehrerInnenberuf,</li><li>Bereitschaft zum Erwerb notwendiger Kenntnisse für die Erfüllung der Aufgaben,</li><li>Kontaktfreudigkeit und </li><li>sicheres Auftreten in der universitären Fachöffentlichkeit.</li></ul><p class="bodytext"><br /><b>Wir bieten</b></p><ul><li>eine interessante Tätigkeit in einer selbstständig organisierten Arbeitsumgebung;</li><li>Bezahlung nach GEW-Entgelttabelle mit interessanten Zusatzleistungen.</li></ul><p class="bodytext"><b>Schriftliche Bewerbungen </b>mit vollständigen, aussagekräftigen Unterlagen erbitten wir bis zum <b>20. September 2010 </b>an die GEW Bayern, z. Hd. Elke Hahn (Geschäftsführerin), Schwanthalerstr. 64, 80336 München; gerne auch elektronisch an: <b>info@gew-bayern.de.</b></p>
<p class="bodytext">Als aussichtsreiche/r BewerberIn werden Sie zu einem Vorstellungsgespräch mit der Auswahlkommission, eingeladen, in dem Sie Ihre Erfahrungen, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zur Geltung bringen und sich über die Anforderungen an die Stelle zur Werbung von Lehramtsstudierenden informieren können.</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 15:18:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/GEWByAusschreibungLAWerbung100920.pdf" length ="57886" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Aktuelles Urteil des Bundesverfassungsgericht  zum Thema &quot;häusliches  Arbeitszimmer&quot;</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=728&#38;cHash=1e10ee048bcb02dae51d5a8fd528322c</link>
			<description>Beschluss des Zweiten Senats vom 6. Juli 2010
- 2 BvL 13/09 -
Zur Berücksichtigung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Original Fassung des Urteils im Anhang als PDF-Datei</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Urteile</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 14:10:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Arbeitszimmer_2010-07_BVG_Entscheidung_2_BvL_13-09_Urteilstext.pdf" length ="65671" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellenausschreibung der GEW Bayern</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=725&#38;cHash=4c1347fe30d837b5853398e607ba61bf</link>
			<description>Organisationssekretärin / Organisationssekretär für den Bezirk Niederbayern gesucht</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext"><b>Die GEW Bayern sucht zum <i>1. Oktober 2010</i> (ggf. früher) <i>befristet </i>für ein Jahr eine <i>Organisationssekretärin / einen Organisationssekretär</i> für eine Projektstelle im Aufgabenbereich <i>Mitgliederwerbung/Mitgliederbindung </i>im Bezirk Niederbayern (mindestens 50 % Teilzeit, voraussichtlich</b><b> Vollzeit).</b></p></div><p class="bodytext">Ziel des Projektes ist, im Organisationsbereich Schule und Hochschule des Bezirks Niederbayern mit Schwerpunkt im Kreisverband Passau neue Mitglieder zu werben, bestehende Mitglieder zu binden, die Kreisverbands-arbeit zu reaktivieren und die Personalratswahlen 2011 vorzubereiten.<br /><br /><b>Aufgabenschwerpunkte</b></p><ul><li>Kooperation mit den GEW-Gliederungen vor Ort und auf Bezirksebene;</li><li>Werbung durch regelmäßige Präsenz an der Hochschule Passau, z.B. mit berufsbezogenen inhaltlichen&nbsp;Veranstaltungsangeboten, Infotischen und anderen geeigneten Maßnahmen;</li><li>Werbung bei LehramtsanwärterInnen, z.B. durch Veranstaltungsangebote, die auf die Probleme der&nbsp;Ausbildung zugeschnitten sind;</li><li>Gründung einer Hochschulgruppe am Standort Passau;</li><li>Reaktivierung des Kreisverbands Passau, z.B. durch Einladung zu Mitgliederversammlungen;</li><li>Vorbereitung der Personalratswahlen 2011 (Unterstützung bei der Aufstellung von Listen);</li><li> Beteiligung an der Projektevaluation.</li></ul><p class="bodytext">Die Aufgaben sind übereinstimmend mit den Beschlüssen der GEW Bayern und in enger Zusammenarbeit mit dem Landesvorstand zu erfüllen. Einsatzort ist Niederbayern mit Schwerpunkt Passau. Die Erfüllung der Aufgaben ist gelegentlich mit Abend- oder Wochenendterminen verbunden. <br /><br /><b>Wir erwarten</b></p><ul><li>Mitgliedschaft in einer DGB-Gewerkschaft;</li><li>Erfahrung in der gewerkschaftlichen Arbeit;</li><li>Fähigkeit und Bereitschaft auf Mitglieder und potenzielle Mitglieder zuzugehen und überzeugend für die GEW zu werben;</li><li>Sicherheit im Formulieren von Texten und gute EDV-Kenntnisse;</li><li>Geschick im Organisieren von Prozessen.</li></ul><p class="bodytext"><br /><b>Wir bieten</b></p><ul><li>eine interessante Tätigkeit in einer selbstständig zu organisierenden Arbeitsumgebung;</li><li>Bezahlung nach GEW-Entgelttabelle mit interessanten Zusatzleistungen.</li></ul><p class="bodytext">Schriftliche Bewerbungen mit vollständigen, aussagekräftigen Unterlagen erbitten wir <b>bis zum 20. September 2010 </b>an die GEW Bayern, z. Hd. Elke Hahn (Geschäftsführerin), Schwanthalerstr. 64, 80336 München; gerne auch elektronisch an: info@gew-bayern.de.</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 11:34:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/GEWByAusschrMitglwerbNdb100920.pdf" length ="54174" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern zum &quot;Arbeitszimmer-Urteil&quot;             </title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=722&#38;cHash=43c7474120444d7e7f12b3dbacbea51c</link>
			<description>Pressemitteilung 15 / 2010 vom 29. Juli 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="margin: 0cm 0cm 0pt;">&nbsp;</h4>
<h4 style="margin: 0cm 0cm 0pt;">GEW Bayern zum „Arbeitszimmer-Urteil“:</h4>
<h5 style="margin: 6pt 0cm 0pt;">Eine Entscheidung im Sinne der Lehrerinnen und Lehrer</h5>
<p class="bodytext">&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die GEW Bayern begrüßt die heute veröffentliche Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, nach der häusliche Arbeitszimmer von Lehrerinnen und Lehrern wieder steuerlich berücksichtigt werden können. </p>
<p class="bodytext">Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: „Damit war die Klage der GEW erfolgreich. So lange Lehrerinnen und Lehrer darauf angewiesen sind, erhebliche Teile ihres Berufes am häuslichen Schreibtisch zu erledigen, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, die damit zusammenhängenden Aufwendungen bei der Steuer anzuerkennen. </p>
<p class="bodytext">Ganz zufrieden sind wir aber mit der jetzt geklärten Situation noch nicht: <br />Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass Lehrerinnen und Lehrer angemessene Arbeitsplätze an den Schulen erhalten und die Aufgaben dort erledigen können“.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München,</p>
<p class="bodytext">(0171 676 0000)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 13:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern zum Hamburger Volksentscheid</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=721&#38;cHash=d101c842559e5056a7124c998f36d184</link>
			<description>Pressemitteilung 14 / 2010 vom 20. Juli 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</h4>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</h4>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">GEW Bayern zum Hamburger Volksentscheid</h4>
<p class="bodytext">Die VertreterInnen eines ständischen Schulsystems vergangener Jahrhunderte feiern ihren Sieg: Das traditionelle Gymnasium bleibt in Hamburg unangefochten. Ein wesentliches Element der Hamburger Schulreform kann dadurch zum neuen Schuljahr nicht in Kraft treten. Die mit viel Geld und teilweise mit Un- bzw. Halbwahrheiten (z. B. dass längeres gemeinsames Lernen die guten SchülerInnen bremse) inszenierte Angstkampagne des Bildungsbürgertums war erfolgreich. Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: „ Die ohnehin schon privilegierte Schicht hat es geschafft, sich erneut nach „unten“ abzugrenzen. Offenbar verschwenden die VerfechterInnen der frühen Selektion nicht einen einzigen Gedanken daran, wie es den Kindern geht, die mit zehn Jahren nicht zu den auserlesenen gehören, die ein Gymnasium besuchen dürfen. Die Mehrheit der Kinder muss sich dadurch als VerliererInnen wahrnehmen. Die durch den Hamburger Volksentscheid vorerst gesicherte, weltweit fast einmalige Trennung von Kindern im Alter von zehn Jahren ist sozial ungerecht und pädagogisch falsch. Diese Erkenntnis wird sich trotz des Volksentscheids langfristig auch in Deutschland durchsetzen.“</p>
<p class="bodytext">Völlig unverständlich sind für die GEW die Reaktionen von reformfeindlichen BildungspolitikerInnen aus Bund und Ländern. Die Forderung des Bayerischen Ministerpräsidenten nach einem bundesweit einheitlichen Schulsystem nach bayerischem Vorbild ist unglaublich. Gerade vor wenigen Wochen wurde Bayern wieder einmal bestätigt, „Spitze“ in der sozialen Auslese zu sein. Ein solches System auf ganz Deutschland übertragen zu wollen heißt, eine Klassengesellschaft bewusst in Kauf zu nehmen. </p>
<p class="bodytext">Neubäcker: „In allen Bundesländern werden die Stimmen derer immer mehr und immer lauter, die mehr Chancengleichheit im Bildungssystem fordern. Das bedeutet gemeinsames Lernen für die Dauer der Pflichtschulzeit in einer Schule mit gut aus- bzw. fortgebildeten LehrerInnen, mit ausreichend pädagogischem Personal und genügend Zeit für rhythmisiertes Lernen. Dafür werden wir auch weiterhin kämpfen!“</p>
<p class="bodytext">V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München, (0171 676 0000)</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 11:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern zu Kultusminister Spaenles Regierungserklärung und den Einstellungsnoten für das Schuljahr 2010/11</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=720&#38;cHash=37ac4081285ac1cffaf36907c5c4dc4f</link>
			<description>Pressemitteilung 13 / 2010 vom 16. Juli 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a name="OLE_LINK2"><b>GEW Bayern:</b></a><br /><b>Kultusminister Spaenle lobt sich selbst und entlässt rund 1600 erfolgreich <br />ausgebildete GrundschullehrerInnen in die Arbeitslosigkeit</b></p>
<p class="bodytext">Fast 1600 GrundschullehrerInnen, die ihre Ausbildung gerade erfolgreich und z. T. mit hervorragenden Noten abgeschlossen haben, stehen im kommenden Schuljahr ohne berufliche Perspektive und ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld auf der Straße. Die Übernahme in den staatlichen Schuldienst liegt damit unter 30 %.</p>
<p class="bodytext">Während das Kultusministerium veröffentlicht, dass die Klassenstärken an den ersten und zweiten Grundschulklassen reduziert werden, damit sich die Lehrkräfte „unseren Kindern intensiver zuwenden können“ (PM vom 11. Mai 2010), lässt es auf der anderen Seite zu, dass Schulämter aufgefordert werden, mögliche Klassenteilungen zu vermeiden und damit KlassenlehrerInnen einzusparen. Wenn rechnerisch vier Klassen möglich wären, soll in der Oberpfalz eine davon eingespart werden. Dies soll durch die Bildung von jahrgangsübergreifenden Klassen und / oder durch die Überweisung einzelner Kinder an eine Nachbarschule erfolgen.</p>
<p class="bodytext">„Für diesen „Skandal“ sowie für das Eigenlob und den Tenor der Regierungserklärung des Bayerischen Kultusministers von gestern werden die im Vorbereitungsdienst engagierten, für ihren gewählten Beruf motivierten und künftig arbeitslosen LehrerInnen wenig Verständnis haben,“ sieht Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern, voraus.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In seiner Regierungserklärung sieht Spaenle Bayerns Schulen an der Spitze der Republik, quer über alle Schularten und Schulfächer, und wird nicht müde, sich und seine Politik dafür zu loben. Bayern wird geradezu als das schulische Paradies der Republik präsentiert.</p>
<p class="bodytext">Als Ursache für die guten Leistungen bayerischer SchülerInnen identifiziert er das vielfach gegliederte bayerische Schulsystem und lässt keine Gelegenheit aus, gegen die „Einheitsschule“ zu polemisieren. Wie seit der ersten PISA-Studie vor zehn Jahren müssen Bremen und seine Schulpolitik als abschreckendes Beispiel herhalten. Gerade so, als wäre die gesellschaftliche Situation im Flächenland Bayern mit der im Stadtstaat Bremen uneingeschränkt vergleichbar. Kein Wort zur Bevölkerungsstruktur, zu den durchschnittlichen Einkommen, zur Zahl der Arbeitslosen…</p>
<p class="bodytext">Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: „Wer so argumentiert, leugnet bewusst die gesellschaftliche Realität und den Einfluss der Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen auf die schulischen Leistungen.“</p>
<p class="bodytext">Bayern hat auch seinen anderen „Spitzenplatz“ gehalten: In keinem anderen deutschen Schulsystem ist der Schulerfolg so abhängig von der sozialen Herkunft, wie in Bayern. Dies kann auch Spaenle nicht leugnen. Wie seit zehn Jahren marginalisiert er aber dieses Problem wieder. Er verweist auf Maßnahmen, deren Erfolg bislang zweifelhaft erscheint, und auf deren geplante Ausweitung: Sprachförderung vor Schuleintritt, Individualisierungsstunden an Gymnasien, je eine zusätzliche Förderstunde in den Klassen 5 und 6 an Hauptschulen.</p>
<p class="bodytext">Neubäcker: „Solche kleinen Änderungen reichen nicht aus. Alle Schulen müssen personell und mit Sachmitteln so ausgestattet werden, dass Unterricht und Lernen den individuellen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen entsprechend möglich ist. Die Einstellung aller erfolgreich ausgebildeten LehrerInnen ist eine notwendige, wenn auch nicht hinreichende Voraussetzung dafür!“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München (0171 676 0000)</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 12:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DDS 2010-07</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=719&#38;cHash=0dec21cc9853b6fd4eedaccb17916378</link>
			<description>Themenschwerpunkt: unsozial ist illegal ............</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>unsozial ist illegal</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_03-04.pdf" class="download" >Zahlen wir doch für ihre Krise?</a><br />von Karin Just</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_05-06.pdf" class="download" >Sozialpolitische Irrungen und Wirrungen</a><br />von Michael Köhler</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_07-08.pdf" class="download" >Jugendsozialarbeit an bayerischen Schulen – Schattenseiten eines Modells</a><br />von Günther Schedel-Gschwendtner</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_09-10.pdf" class="download" >Die KMK erkennt die Verpflichtungen der UN-Behindertenrechtskonvention nicht an</a><br />von Dr. Brigitte Schumann</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_11.pdf" class="download" >Die Verfassungsbeschwerde gegen das Bayerische Versammlungsgesetz wird fortgeführt</a><br />von Dr. Klaus Hahnzog und Hartmut Wächtler</p>
<p class="bodytext"><b>Was es sonst noch gibt</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_12-13.pdf" class="download" >bildung anders – Rudolf Brandenstein sei Dank!</a><br />Jörg Nellen befragt Rudolf Brandenstein</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_14-15.pdf" class="download" >... aber das hat uns die kommunalen Schulen erhalten!</a><br />Interview mit der scheidenden Münchener Stadtschulrätin<br />Elisabeth Weiß-Söllner</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_16.pdf" class="download" >Nimmt die Sau beim Wiegen zu?</a><br />Eine kleine Allegorie<br />von Rudi Nöth</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_17-18.pdf" class="download" >30 Jahre Freinet-Pädagogik in Bayern – immer noch der Zeit voraus</a><br />von Petra Vogt</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_19-20.pdf" class="download" >Individualisiertes Lernen in Schweden</a><br />von Peter Caspari</p>
<p class="bodytext"><b>Rubriken</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_21.pdf" class="download" >Dies und Das</a><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_22.pdf" class="download" >Veranstaltungen</a><br />Glückwünsche und Dank<br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_07/Seite_24.pdf" class="download" >Kontakte</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>DDS</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 23:58:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Politische Bildung an (Hoch-)Schulen gehört nicht in die Verantwortung von Bundeswehroffizieren!</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=718&#38;cHash=776f01983e1c291720bf150992dcf9bb</link>
			<description>Pressemitteilung 12 / 2010 vom 01. Juli 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Politische Bildung an (Hoch-)Schulen gehört nicht in die Verantwortung von Bundeswehroffizieren!</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">Vor etwa drei Wochen wurde auch in Bayern eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium und der Bundeswehr (Wehrbereichskommando IV – Süddeutschland) zum Einsatz von Jugendoffizieren an Schulen unterzeichnet. Laut Pressemitteilung des Bayerischen Kultusministeriums vom 8. Juni 2010 ist diese Vereinbarung ein „Angebot an die Gesellschaft“. Nach Auffassung des zitierten Generalmajors sind Jugendoffiziere „... ausgewiesene Experten in sicherheitspolitischen Fragen und für entsprechende Themen besonders gut geeignet. Sie können sehr gut auf die Schüler aller Bildungseinrichtungen eingehen und zum politischen Diskurs anregen ...“.</p>
<p class="bodytext">Bei uns regt sich sofort der Gedanke, warum die Bundeswehr notwendig sein soll, um unseren Schülerinnen und Schülern eine angemessene politische Bildung – auch in sicherheitspolitischen Fragen – zukommen zu lassen. Dazu Elke Hahn, Geschäftsführerin der GEW Bayern: „Sind die Lehrkräfte an Bayerns Schulen dafür etwa nicht geeignet? Sollte dies so sein, müsste es durch entsprechende Aus- oder Weiterbildung geändert werden. Wir wenden uns strikt dagegen, dass diese Aufgabe der Bundeswehr übertragen werden kann, wie es die Kooperationsvereinbarung vorsieht. Es entsteht der Eindruck, dass es nicht in erster Linie um die Behandlung des Themas an Schulen geht, sondern um dessen Behandlung durch die Bundeswehr selbst. Und hier sehen wir die Krux: Die Bundeswehr hat in erster Linie militärische Ziele zu erfüllen und militärische Aufgaben zu übernehmen. Deswegen ist sie nicht politisch wertneutral! Neutral sind Lehrerinnen und Lehrer an Schulen auch nicht. Aber man hat sich in dieser Gesellschaft darauf verständigt (!), dass es die Pädagoginnen und Pädagogen sind, die an Schulen den Bildungsauftrag zu erfüllen und dafür eine adäquate Ausbildung zu erhalten haben. Es sind die Lehrerinnen und Lehrer, denen das Vertrauen gegeben wird, Kinder und Jugendliche zu selbstbewussten, entscheidungs- und kritikfähigen Mitgliedern einer demokratischen Gesellschaft auszubilden“.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Für die GEW gehört zu diesem Thema auch die Vermittlung und kritische Behandlung von Zusammenhängen zwischen Innen-, Außen-, Sicherheits- und Friedens(!)politik, genau so wie die Auseinandersetzung über Fragen des sozialen Zusammenhalts einer (Welt-) Gesellschaft und die Frage, inwieweit z.B. Frieden sichernde Maßnahmen im Ausland zu den Aufgaben der deutschen Bundeswehr gehören. Unsere Lehrerinnen und Lehrer sind am politischen Zeitgeschehen interessiert und nicht auf den Auftritt eines Jugendoffiziers der Bundeswehr angewiesen, um Schülerinnen und Schülern diese Zusammenhänge begreiflich zu machen“, ergänzt Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Laut Kooperationsvereinbarung können die Schulen „in eigener Zuständigkeit über die Ausgestaltung der Umsetzung der Vereinbarung entscheiden“. Auch bisher konnten Jugendoffiziere der Bundeswahr an Schulen eingeladen werden. Allerdings befürchtet die GEW, dass durch die Kooperationsvereinbarung die Nachfrage steigen wird. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für die Staatsregierung, bei der die Verantwortung für die Kooperationsvereinbarung liegt, scheint der eingeschlagene Weg bequem und günstig: Anstatt Geld in die Hand zu nehmen für eine umfassende, das aktuelle Zeitgeschehen berücksichtigende Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sowie die dafür notwendigen zusätzlichen Stellen zu schaffen, wird die Bundeswehr geholt. Das ist einfach, praktisch und finanziell verlockend, denn – so konnte u.a. im Artikel der SZ am 21. Juni nachgelesen werden – bezahlt die Bundeswehr auch mal einen Bus, um den SchülerInnen eine politische Lehreinheit im Sinne der Bundeswehr zu ermöglichen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Etwas hilflos und alleine stehend wirkt der Satz in der Vereinbarung, dass&nbsp; „Jugendoffiziere (...) nicht für Tätigkeiten innerhalb der Bundeswehr (werben)“. Wer glaubt’s?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Zur weiteren Information finden Sie beiliegend den entsprechenden Beschluss des Hauptvorstands der GEW (Bund) vom 5./6. März 2010.</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München (0171 676 0000)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:46:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Beförderungsmaßnahmen allgemein - Info 2010</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=717&#38;cHash=89d395e8e153c3bcf24f16d0dd95e240</link>
			<description>von Wolfgang Fischer</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Recht</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 12:41:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Befoerderungsmassnahmen_allgemein_Info_2010.pdf" length ="267981" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern zum Schulleistungsvergleich der Bundesländer: „Bayern hat keinen Grund zum Jubeln!“</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=716&#38;cHash=5885a0425f3e539f617c3ab0d295f0d8</link>
			<description>Pressemitteilung Nr. 11 / 2010 vom 23. Juni 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a name="OLE_LINK1">GEW Bayern zum Schulleistungsvergleich der Bundesländer: „Bayern hat keinen Grund zum Jubeln!“</a></h4>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die gerade veröffentlichten Ergebnisse einer Vergleichsuntersuchung in Bezug auf die sprachlichen Leistungen von SchülerInnen der neunten Jahrgangsstufe bestätigen Bayern erneut je einen erfreulichen und einen beschämenden Spitzenplatz. Damit schreibt Bayern seine Ergebnisse seit der ersten PISA Studie aus dem Jahr 2000 fort. </p>
<p class="bodytext">Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: „Was die gezeigten Leistungen betrifft, führt Bayern die deutsche Liste nach wie vor an. In der Lesekompetenz weist Bayern einen Mittelwert von 509 Punkten aus, 2000 waren es 510. Damit stagniert die Lesekompetenz, wenn auch auf relativ hohem Niveau. Die im Vergleich zu anderen Bundesländern erreichten Spitzenleistungen an den Gymnasien sind im Zusammenhang mit der Tatsache zu sehen, dass in Bayern die Hürden beim Zugang zum Gymnasium besonders hoch sind. So besuchen hier nur etwa 30 % eines SchülerInnenjahrgangs die 9. Klasse eines Gymnasiums, in Hamburg dagegen über 40 %.“</p>
<p class="bodytext">Leider hat Bayern auch seinen traurigen Spitzenplatz behalten, was die Chancen(un)gleichheit betrifft. Nach wie vor haben Kinder aus sozial gut situierten Elternhäusern eine vielfach höhere Chance auf den Besuch eines Gymnasiums, als Kinder aus den weniger angesehenen sozialen Gruppen. Die Chance für ein bayerisches Kind mit mindestens einem Elternteil aus der sog. „oberen Dienstklasse“, ein Gymnasium zu besuchen, ist fast 14-mal höher, als die für ein Kind von „leitenden ArbeiterInnen oder solchen mit Fachausbildung“.</p>
<p class="bodytext">Selbst wenn nur Kinder mit gleichen Fähigkeiten (gleiche Lesekompetenz in Deutsch) verglichen werden, ist die Relation noch immer 1 zu 6,5. </p>
<p class="bodytext">„Genau die gleichen Ergebnisse haben Bayern vor fast 10 Jahren erschüttert“, so Neubäcker weiter. „Eilig eingeführte Maßnahmen zur Verringerung der Chancenungleichheit blieben offenbar ohne Erfolg. Dafür können wir der Bayerischen Staatsregierung nur die Note „ungenügend“ geben! Es bestätigt sich erneut: Drehen an kleinen Stellschrauben bleibt relativ wirkungslos. Chancengleichheit ist nur innerhalb einer neuen Schulstruktur zu erreichen. Ein vielfach gegliedertes Schulsystem, das Kinder schon von der Einschulung an sortiert, und in dem das Zuordnen der Kinder beim Übergang von der Grundschule an andere Schularten seinen Höhepunkt (keineswegs sein Ende) findet, ist sozial ungerecht. Die aktuellen Vergleichsergebnisse belegen dies nicht zum ersten Mal. Deshalb erneuern wir wieder einmal unsere Forderung nach einer Schule, die alle Kinder und Jugendlichen für die Dauer der Pflichtschulzeit besuchen. In einer solchen inklusiven Schule, einer Schule ohne Auslese und Aussonderung, aber mit guten Fördermöglichkeiten, haben alle Kinder die besten Chancen, entsprechend ihrer Persönlichkeit, und nicht entsprechend ihrem Sozialstatus erfolgreich zu lernen.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München (0171 676 0000)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern fordert: Einheitsschule statt verändertem Übertrittsverfahren!</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=715&#38;cHash=18182841032ddf0c218342e4f52df30b</link>
			<description>Pressemitteilung Nr. 10 / 2010 vom 11. Juni 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die heute vom Kultusministerium veröffentlichten Ergebnisse einer fragwürdigen Umfrage bei Schulleitungen, Lehrkräften und Elternbeiratsvorsitzenden lenken nach Ansicht der GEW vom Problem der Auslese spätestens in der vierten Grundschulklasse ab. </p>
<p class="bodytext">Nach wie vor erfolgt die entscheidende Weichenstellung für den Bildungsweg eines Kindes definitiv in der ersten Maiwoche, wenn die Übertrittszeugnisse ausgegeben werden.</p>
<p class="bodytext">Weder die Umbenennung des früheren „Zwischenzeugnisses“ in „Zwischeninformation“ noch die Tatsache, dass nun alle Kinder ein Übertrittszeugnis erhalten, macht die Auslese akzeptabler. Wenn die Hälfte der befragten Eltern der Meinung ist, der Leistungsdruck wurde reduziert, ist die andere Hälfte offenbar anderer Meinung.</p>
<p class="bodytext">Nicht nur die Eltern, auch die Kinder wissen genau, was es bedeutet, ob im Zeugnis steht „geeignet für die Hauptschule“ oder „geeignet für Gymnasium, Realschule und Hauptschule“. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: „Die von Spaenle so gelobte intensivierte Beratung der Eltern auch schon von Drittklasskindern dient nach meinem Eindruck vor allem der Werbung für die Haupt- bzw. Mittelschule. Diese wird in den leuchtendsten Farben präsentiert. Aber ihre Akzeptanz wird nicht steigen, solange sie in der Hierarchie der Schulformen ganz unten steht und die anderen Abschlüsse den Hauptschulabschluss beinhalten. </p>
<p class="bodytext">Unverständlich ist, dass KM Spaenle die „Einheitsschule“ zur Zeit bei jeder Gelegenheit als Schreckgespenst darstellt, zumal gerade in Deutschland der Begriff „Einheit“ in der jüngsten Geschichte sehr positiv besetzt ist.</p>
<p class="bodytext">Tatsächlich ist es höchste Zeit, dass das ständische Schulwesen vergangener Jahrhunderte endlich überwunden wird zugunsten einer „Einheitsschule“ wie sie bereits der Deutsche Lehrerverein 1848 als die einer demokratischen Gesellschaft am ehesten entsprechende Schulform gefordert hat. Auch die Reichsschulkonferenz von 1920 mit dem namhaften Pädagogen Georg Kerschensteiner und die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg sahen in der Einheitsschule die einzige Schulform, die soziale Barrieren überwinden und Chancengleichheit gewährleisten kann. Daran gilt es anzuknüpfen und eine Schule einzuführen, die alle Kinder und Jugendlichen bis zum Ende der Pflichtschulzeit besuchen, und in der alle in ihrer Persönlichkeit und ihrer individuellen Lernentwicklung angeregt und unterstützt werden.“</p>
<p class="bodytext">V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München (0171 676 0000)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 14:49:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/PM1010_GEW_Bayern_fordert_Einheitsschule_statt_veraendertem_UEbertrittsverfahren.pdf" length ="26418" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>DDS 2010-06</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=713&#38;cHash=4c66be0c16c678c56451751c663b29c5</link>
			<description>Themenschwerpunkt: ...neben der Spur ..................</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>... neben der Spur</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_03.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Erst nachdenken – dann handeln ...</a><br />von Karin Just</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_04-05.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Back to Business</a><br />Amokdrohungen im schulischen Alltag<br />von Anna Forstner</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_05-06.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Mehr Beziehung und weniger Überwachung</a><br />Überlegungen zu einer Prävention aus pädagogischer Sicht<br />von Wolfram Witte</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_07-08.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Praktikabel und wirkungsvoll</a><br />Das schulumfassende Präventionsprogramm nach Dan Olweus<br />Bearbeiteter Artikel aus der Broschüre »Erst Nachdenken – dann Handeln«<br />des Landesinstitutes für Schule und Medien Berlin-Brandenburg</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_09-10.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Wenn die Nebenrealität zur Hauptrealität wird</a><br />von Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhart Lempp</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_11.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Amoktaten – ein Forschungsüberblick</a><br />unter besonderer Beachtung jugendlicher Täter im schulischen Kontext<br />von Dorothea Weniger</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_12-13.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Von gut informierten Schülern sind wir weit entfernt</a><br />Interview mit zwei SchülerInnen zum Präventionsansatz des »Leaking«</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_14.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Kinder müssen spielen dürfen</a><br />Spielen und Persönlichkeitsentwicklung im Kindergarten<br />von Petra Nalenz</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_15-16.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Rasende Wut</a><br />Rezension zweier Bücher zum Thema Amoklauf an deutschen Schulen</p>
<p class="bodytext"><b>Was es sonst noch gibt</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_17.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Sexuelle Gewalt – Beratungsnetzwerke sind nötig</a><br />von Marianne Demmer</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_18.pdf" title="Initiates file download" class="download" >GEW in Aktion: Warnstreik und 1. Mai</a><br />Foto-Impressionen</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_19.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Wir trauern um Alois Baun</a><br />von Gele Neubäcker</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_20-21.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Bildung in Zeiten der Krise</a><br />Der Ökumenische Kirchentag fragte nach dem Standort der Schule zwischen Humanität und Wettbewerb<br />von Dr. Axel Bernd Kunze</p>
<p class="bodytext"><b>Erlesenes</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_22.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Der Sozialstaat im flexiblen Kapitalismus</a><br /></p>
<p class="bodytext"><b>Rubriken</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_23-25.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Dies und Das</a><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_26.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Veranstaltungen</a><br />Glückwünsche und Dank<br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_28.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Kontakte</a></p>]]></content:encoded>
			<category>DDS</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 15:23:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/DDS_06-2010.pdf" length ="443847" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern ruft zu Unterstützung des Bildungsstreiks auf!</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=712&#38;cHash=41b7853cd471d6af40ccad298f4a7af3</link>
			<description>Pressemitteilung 09 / 2010 vom 04. Juni 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div></div><div></div><div></div><h3 style="line-height: 14pt; margin: 6pt 0cm 0pt;"><a name="OLE_LINK1"><span>GEW Bayern ruft zu Unterstützung des Bildungsstreiks auf!</span></a></h3>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Aktionswoche für bessere Bildung ab dem 7. Juni kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Sollten die Regierungsparteien auf ihrer „Sparklausur“ am Wochenende selbst vor dem Thema Bildung nicht haltmachen, müssen sie sich auf heftigsten Gegenwind einstellen.</p>
<p class="bodytext">An den „Bildungsstreiks I und II“ in den letzten beiden Jahren haben sich hunderttausende Menschen – direkt und indirekt betroffene – beteiligt. Die vielfältigen Aktionen haben viel öffentliche Aufmerksamkeit erregt und gezeigt, dass ein großes gesellschaftliches Interesse an besserer Bildung besteht. Die Konsequenzen allerdings waren bescheiden. Kleine Zugeständnisse aus der Politik reichen nicht aus und werden den berechtigten Forderungen nach Chancengleichheit in einem demokratischen Bildungssystem nicht gerecht.</p>
<p class="bodytext">Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: „Deshalb ist es sinnvoll und notwendig, die Proteste fortzusetzen, und darauf hinzuweisen, dass die Probleme weiter bestehen. Angesichts des vermeintlichen Sparzwanges werden sie eher größer, als kleiner. Das Drehen an kleinen Stellschräubchen verbessert die Situation von Schüler/innen und Student/innen allenfalls marginal. Das Problem der sozialen Selektion im Bildungswesen ist nicht einmal im Ansatz gelöst. Von einem demokratischen Bildungswesen sind wir weit entfernt. Wir müssen Bildung neu denken, von der frühkindlichen Bildung über Schulen und Hochschulen bis zu den Angeboten der beruflichen Weiterbildung und des lebenslangen Lernens.“</p>
<p class="bodytext">Die GEW Bayern ruft ihre Mitglieder auf, sich auch an den Aktionen der kommenden Woche, insbesondere an den Demonstrationen und Kundgebungen am Mittwoch in München, Erlangen, Nürnberg und Augsburg zu beteiligen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München (0171 676 0000)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 12:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern zur Datensammlung an Schulen</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=711&#38;cHash=dbaf2b434709fdff7b3019fcbbce85fe</link>
			<description>Pressemitteilung Nr. 08 / 2010 vom 19. Mai 2010 </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h4 style="margin: 6pt 0cm 0pt;"><span>GEW Bayern: Keine gläsernen SchülerInnen und LehrerInnen!</span></h4>
<h4 style="margin: 6pt 0cm 0pt;"><span></span></h4>
<h4 style="margin: 6pt 0cm 0pt;"><span></span></h4>
<p class="bodytext">Das heute verabschiedete Gesetz zur Sammlung von Daten an Schulen ist überflüssig und schädlich. Den Schulen liegen genug Daten vor. Erfahrungen mit elektronisch gespeicherten LehrerInnendaten in der Vergangenheit belegten unvertretbar viele Fehler. Dies ist auch beim aktuellen Gesetz zu befürchten. Die Zugangskontrolle ist vermutlich leicht zu umgehen.</p>
<p class="bodytext">Die Sammlung von SchülerInnendaten ist darauf angelegt, „Defizite“ von SchülerInnen zu dokumentieren: Hat jemand eine Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwäche? Für welche Schulart ist er oder sie nach den bayerischen Kriterien geeignet? Hat er oder sie gar schon eine Klasse wiederholt? Wird er oder sie ganztags betreut? Wurde ihm/ihr „sonderpädagogischer Förderbedarf“ attestiert und besucht er/sie die falsche Schule?</p>
<p class="bodytext">Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW-Bayern: </p>
<p class="bodytext">„Eine solche Ansammlung von „negativen Auffälligkeiten“ ist geeignet, SchülerInnen zu stigmatisieren. Sie widerspricht jeder modernen Pädagogik, die die Ressourcen und Stärken, über die jedes Kind, jede/r Jugendliche verfügt, in den Vordergrund stellt. Mit einem solchen wohlwollenden Blick gelingt es meist, auch Lernprobleme zu reduzieren. Außerdem ist für uns überhaupt nicht nachvollziehbar, warum Daten von LehrerInnen, z.B. über Beurlaubung und außerschulische Abordnungen in der Vergangenheit an einzelnen Schulen gespeichert werden müssten.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München (0171 676 0000)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 May 2010 13:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bildungserfolge für Jungen durch mehr Männer in Bildungsberufen?</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=710&#38;cHash=525b74d66bfdd3225753ccad3f08a5be</link>
			<description>Seminar des Landesfrauenausschusses der GEW Bayern
am 19. Juni 2010, von 10.30 – 16 Uhr
in ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Bildung wird derzeit am Beispiel der Benachteiligung von Jungen diskutiert. Allerdings kann empirisch nicht belegt werden, dass ein&nbsp; Grund dafür die Dominanz von Frauen in Bildungsberufen ist. </p><ul><li>Sind Jungen wirklich die Bildungsverlierer?</li><li>Was steckt hinter den reißerischen Schlagzeilen?</li><li>Was bedeutet die Diskussion für die Frauenpolitik der GEW?</li></ul><p class="bodytext">Es referiert und diskutiert mit uns:</p>
<p class="bodytext"><b>Katharina Debus</b>,<br />Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Dissens e.V., Berlin<br />Bereich Bildung, Geschlechterverhältnisse </p>
<p class="bodytext">Seminarleitung: Renate Oehler, Vorstandsteam Landesfrauenausschuss</p>
<p class="bodytext"><b>Anmeldungen bis 10. Juni 2010 an:</b></p>
<p class="bodytext">GEW Bayern, Susanne Glas, Schwanthalerstr. 64, 80336 München<br />Tel: 089 / 5440810, Fax: 089 / 5389487, Email: sg@bayern.gew.de</p>]]></content:encoded>
			<category>Frauen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 May 2010 20:11:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Einladung_Frauen_20100619.pdf" length ="170405" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Soziale Herkunft bestimmt Schulbesuch </title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=709&#38;cHash=908780667a10060b9e0d99d385a0937f</link>
			<description>Oder: Wie sich dank der Mehrgliedrigkeit und inneren Beschaffenheit des Schulsystems soziale...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> „Nach Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte soll jeder – unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialer Herkunft – Zugang zu Bildung haben. Vergleichsstudien wie PISA oder IGLU zeigen jedoch, dass Bildungserfolg und Bildungsbeteiligung von der sozialen Herkunft der Kinder abhängen.“ </p>
<p class="bodytext">Bildungsreservenausschöpfung als Standortfaktor</p>
<p class="bodytext">So beginnt die Zusammenfassung einer aktuellen Sonderauswertung der Ergebnisse des Mikrozensus zum „Sozioökonomischen Status von Schülerinnen und Schülern 2008“, die in Ausgabe 2/2010[1] der Schriftenreihe „Wirtschaft und Statistik“ (S. 138 – 149) des Statistischen Bundesamtes veröffentlicht wurde. ...</p>
<p class="bodytext"><hr><p> </p><p>Exemplarisch ergibt eine Detailauswertung für das Bundesland Bayern, die dem Autor vorliegt, dabei folgendes Bild: </p><p><b>Die Chancen der einen… </b></p><p>Schülerinnen und Schüler, deren Eltern einen Volks- oder Hauptschulabschluss haben, machen 33,2 Prozent der Gesamtheit aus. Während sich dieser Proporz in der Grundschule mit 30,2 Prozent der dortigen Schülerinnen und Schüler noch in seinem gesamtgesellschaftlichen Verhältnis widerspiegelt, ändert sich dies massiv nach der Grundschule: Sage und schreibe 53,1 Prozent der Hauptschülerinnen und Hauptschüler sowie gerade einmal 11,7 Prozent der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten haben Eltern mit Volks- respektive Hauptschulabschluss. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder dieser sozialen Herkunft eine Hauptschule besuchen, liegt also 60 Prozent über Durchschnitt, jene, dass sie ein Gymnasium besuchen hingegen nur ein Drittel so hoch wie durchschnittlich. </p><p><b>…sind das Spiegelbild der Chancen der anderen </b></p><p>Die Kinder, deren Eltern über Fachhochschul- oder Hochschulabschluss verfügen, machen 32,3 Prozent an der Gesamtheit und 36,2 Prozent der Grundschülerinnen und Grundschüler aus. Auch hier entspricht der Anteil dieser Gruppe in der Grundschule also in etwa ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung. Auch hier ändert sich nach der Grundschule das Bild jedoch schlagartig: 60 Prozent der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten und nur 15 Prozent der Hauptschülerinnen und Hauptschüler haben Eltern dieser sozialen Herkunft. Die Wahrscheinlichkeit solcher Kinder, ein Gymnasium zu besuchen, liegt also etwa doppelt so hoch wie durchschnittlich, jene, auf die Hauptschule zu gehen, bei etwa der Hälfte des Durchschnittes. </p><p>&nbsp; Kinder mit armer Herkunft gehen in Bayern also etwa dreimal so wahrscheinlich auf eine Hauptschule wie solche aus einem Akademikerhaushalt und letztere etwa sechsmal so wahrscheinlich aufs Gymnasium wie erstere. ...</p><p></p><p>... den ganzen Artikel lesen und herunterladen: s. Datei unten</p> </p>]]></content:encoded>
			<category>AGP</category>
			<category>Schulstrukturdebatte</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 09 May 2010 20:01:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Wernicke_Soziale_Herkunft_bestimmt_Schulbesuch-BY.pdf" length ="114027" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Kundgebung zum Warnstreik am 06. Mai 2010 in München</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=708&#38;cHash=4663f6ae77e86f55499a51ae2f46d9da</link>
			<description>Entgeltordnung für Lehrkräfte  - jetzt!
Auf der Kundgebung der GEW Bayern am 06. Mai 2010 am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Auf der Kundgebung der GEW Bayern am 06. Mai 2010 am Salvatorplatz machten Lehrerinnen und Lehrer ihren Unmut über die Hinhaltetaktik der Arbeitgeberseite deutlich. „Diese müsse bald ein Ende haben“ forderte Ilona Deckwerth, die stellvertretende Vorsitzende der GEW Bayern, in ihrer Rede. Mit einer symbolischen Klappstuhlaktion „Verhandeln – nicht Aussitzen“ vor dem Kultusministerium in München, untermalt mit musikalischen Einlagen von Sepp Raith, wurden Kultusminister Spaenle und das Finanzministerium aufgefordert, endlich den Weg für eine tarifliche Entgeltordnung für angestellte Lehrerinnen und Lehrer frei zu machen. </p>
<p class="bodytext">Heilpädagogische Förderlehrkräfte und Werkmeister aus dem Raum Ansbach hatten sich morgens in den Zug Richtung bayerische Landeshauptstadt gesetzt. Sie kämpfen insbesondere darum, dass auch Lehrkräfte mit Fachschulabschluss oder dem Meistertitel endlich ein ihrer Tätigkeit angemessenes Entgelt erhalten und fordern die Anhebung der Gehälter ihrer Berufsgruppen auf EG 11. Max Hufnagel und Tom Pfeifer sprachen als Vertreter der Betroffenen für ihre Gruppen.</p>
<h6>Wer die Fotos in einem größeren Format sehen möchte bitte auf das Bild klicken!</h6>]]></content:encoded>
			<category>Tarifrunde</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einbürgerung von minderjährigen Kindern, altersgemäße Sprachentwicklung</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=707&#38;cHash=ea6cb460497eaeb83cb8b63c08ba45ac</link>
			<description>Schreiben der Vorsitzenden der GEW Bayern, Angelika Neubäcker, an das Bayerische Sozialministerium...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>&nbsp;</h4>
<h5>Einbürgerung von minderjährigen Kindern, altersgemäße Sprachentwicklung</h5>
<p class="bodytext">Sehr geehrte Herr Dr. Eirich,</p>
<p class="bodytext">sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p class="bodytext">die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat o. g. Schreiben mit Befremden zur Kenntnis genommen und fordert Sie auf, diese Maßnahme zurückzunehmen, soweit sie Kinder in Kindertagesstätten betrifft.</p>
<p class="bodytext">Begründung:</p>
<p class="bodytext">Die verpflichtenden Sprachstandserhebungen wie SISMIK und SELDAK sind in ihrem quantifizierenden keineswegs eindeutig ressourcenorientiert. Werden sie – wie jetzt SISMIK – auch noch angewandt, um Kinder Förderkursen zuzuteilen oder auch nicht, so kann man sie als defizitorientiert bezeichnen.</p>
<p class="bodytext">Darin sehen wir einen grundsätzlichen Widerspruch zu einer ressourcenorientierten Erziehungs- und Bildungsarbeit in der Kindertagesstätte, wie sie der Bayerische Erziehungs- und Bildungsplan und andere vergleichbare Bildungspläne der anderen Bundesländer vorsehen. Auch die GEW hat von Beginn an am Konzept einer ganzheitlichen Sprachförderung im Rahmen einer erlebnisreichen Alltagsgestaltung und Bildungsbegleitung, mit ausreichend Zeit und mit der Möglichkeit zur Differenzierung und individuellen Zuwendung, und auch mit ausreichend Zeit für Eltern- und Teamgespräche festgehalten. Der Focus auf Defizite verstellt den Blick auf Ansatzpunkte gemeinsamer Sprachförderung und birgt die Gefahr, dass Kinder aus Migrationsfamilien erneut stigmatisiert werden.</p>
<p class="bodytext">Die Ergebnisse solcher Screenings sollen nun auch noch hergenommen werden um Kindern mit Migrationshintergrund ausreichende deutsche Sprachkenntnisse zu bescheinigen. Die Vorlage einer solchen Bescheinigung entscheidet dann u. U. über die Einbürgerung eines in Deutschland geborenen Kindes.</p>
<p class="bodytext">Die GEW sieht in der Beurteilung des Sprachvermögens von Kindern mit Hilfe der Sprachstandserhebungen in Kindertagesstätten einen Missbrauch der ursprünglich als Hilfe zur Sprachförderung gedachten Diagnoseinstrumente. Pädagoginnen und Pädagogen werden für ausländerrechtliche Fragen instrumentalisiert. Eltern sollen in der KiTa als BittstellerInnen auftreten, um den Bogen zur Vorlage bei der Behörde zu erhalten. Dies ist aus unserer Sicht nicht vereinbar mit der angestrebten Erziehungspartnerschaft, die sich aus der guten Zusammenarbeit von KiTa und Familien speist, und nicht aus einer Amtshilfe.</p>
<p class="bodytext">Wir geben ferner zu bedenken, dass die tägliche Arbeit (insbesondere der Sprachförderung) in der KiTa unter diesem Damoklesschwert sicher nicht besser wird. Druck auf Kinder und ErzieherInnen, der u. U. von Eltern, die ihr Kind einbürgern lassen wollen, ausgeht, erzeugt Angst, und Angst behindert erfolgreiches Lernen, oft verhindert sie es sogar.</p>
<p class="bodytext">Außerdem ignoriert die Maßnahme wesentliche Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie, die besagen, dass Kinder sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln und Unterschiede von mehreren Jahren, was das Erreichen bestimmter Kompetenzen betrifft, ganz „normal“ sind und keineswegs eindeutig erkannt werden können. Eine „altersgemäße Sprachentwicklung“ bei unter vierjährigen Kindern, insbesondere bei Kindern mit Migrationshintergrund, feststellen zu wollen, ist unseriös. Dies gilt u. E. auch für ältere Kindergartenkinder.</p>
<p class="bodytext">Schließlich – und dies erscheint uns besonders problematisch – missachtet das von Ihnen angeordnete Vorgehen die UN-Kinderrechtskonvention zur Inklusion von Kindern mit Behinderungen. Nach welchen Maßstäben sollen z. B. Kinder mit Sinnesbehinderungen oder autistische Kinder (um nur zwei Beispiele zu nennen) im Hinblick auf ihre Sprachentwicklung beurteilt werden?</p>
<p class="bodytext">Nach unserer Kenntnis legt nur Bayern das Gesetz zur Einbürgerung derart restriktiv aus. Wir meinen, es könnten auch andere Lösungen gesucht und gefunden werden.</p>
<p class="bodytext">Über die Einladung zu einen Gespräch zum Thema würden wir uns freuen.</p>
<p class="bodytext">Mit freundliche Grüßen</p>
<p class="bodytext">Angelika Neubäcker</p>
<p class="bodytext">Vorsitzende</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Sozpaed</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wir trauern um Alois Baun</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=705&#38;cHash=d525935bc30a6a1e1b2d9140273fddaf</link>
			<description>Sprachlos und erschüttert haben wir erfahren, dass unser über viele Jahre unermüdlicher Mitstreiter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sprachlos und erschüttert haben wir erfahren, dass unser über viele Jahre unermüdlicher Mitstreiter für eine humane Schule und bessere Arbeitsbedingungen am 2. Mai völlig überraschend verstorben ist. </p>
<p class="bodytext">Alois war seit 1972 Mitglied der GEW und hat den Landesverband Bayern mit geprägt wie kaum jemand anders. Mit seinem großen Engagement, seinem umfassenden Wissen, seiner Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen Lösungen zu finden, seinem fairen Umgang auch mit KonfliktpartnerInnen und nicht zuletzt seinem feinen Humor ist er uns ein Vorbild.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_06/Seite_19.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Nachruf in der DDS 06-2010</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 May 2010 16:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ELENA will von ArbeitnehmerInnen alles wissen</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=704&#38;cHash=373e1f19a19feaed89976f60fbd67078</link>
			<description>»Weniger Bürokratie, mehr Effizienz« verspricht das Bundeswirtschaftsministerium vollmundig in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">ELENA soll die Einkommensdaten aller abhängig Beschäftigten – betroffensind knapp 40 Millionen Bürgerinnen und Bürger –erfassen und zentral in einer Datenbank zusammenführen.Fortan sollen die Arbeitgeber die Sozialversicherungsmeldungenund Beitragsnachweise an Krankenkassen monatlichzusätzlich an die Zentrale Speicherstelle (ZSS) derDeutschen Rentenversicherung weiterleiten. Das erklärteZiel ist es, in Zukunft Sozialleistungen wie Arbeitslosen-,Eltern- und Wohngeld papierlos beantragen zu können unddas Berechnungsverfahren zu beschleunigen ...</p>
<p class="bodytext">... weiterlesen: Datei unten herunterladen</p>]]></content:encoded>
			<category>DDS_aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 02 May 2010 14:53:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Seite_03-04_08.pdf" length ="57261" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>DDS 2010-05</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=703&#38;cHash=552d4f5c9bb3fb5afae01487c0cb8bd8</link>
			<description>Themenschwerpunkt: Big Brother heißt jetzt ELENA</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>ELENA</b><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_03-04.pdf" title="Initiates file download" class="download" >ELENA will von ArbeitnehmerInnen alles wissen</a><br />von Daniel Leisegang</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_05-06.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Juristischer Hürdenlauf</a><br />Steht ELENA im Widerspruch zum verfassungsrechtlichen Grundsatz der<br />Datensparsamkeit? – Eine Verfassungsbeschwerde soll dies klären.<br />Interview mit Rechtsanwalt Peter Eller</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_07.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Big Brother heißt jetzt ELENA</a><br />Ein Kommentar von Bernd Englmann-Stegner</p>
<p class="bodytext"><b>Bundeswehr und Schule</b><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_08-09.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Einfluss zurückdrängen – Politische Bildung ist Aufgabe von Lehrkräften</a><br />Beschluss des GEW-Hauptvorstands vom 5./6. März 2010</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_10-11.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Wen oder was sucht die Bundeswehr an Schulen?</a><br />Münchner GEW gründet die Initiative »Friedliche Schule«<br />von Michael Schätzl</p>
<p class="bodytext"><b>Was es sonst noch gibt</b><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_12-13.pdf" title="Initiates file download" class="download" >»... denn wir spüren eure Angst vor uns!«</a><br />»Acht.Acht« – Theater gegen Rechtsextremismus an der Fachakademie für Sozialpädagogik Hof, die als »Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage« ausgezeichnet wurde<br />von Nanne Wienands</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_14-15.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Ticket nach unten</a><br />Was Totalsanktionen der ARGE für Betroffene bedeuten können<br />von Nicolas und Kerstin Grießmeier</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_15_unten.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Frühförderung ist eine wichtige soziale Aufgabe</a><br />Die GEW-Betriebsgruppe der Lebenshilfe Bad Tölz-Wolfratshausen geht an die Öffentlichkeit</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_16-17.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Dort lernen, wo andere Urlaub machen</a><br />Eine interkulturelle Sprach- und Studienreise in die Türkei stärkt die Kompetenz von PädagogInnen</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_18.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Erlesenes</a><br />- Mehr Glück für alle ist machbar<br />- Spannende Lebensläufe</p>
<p class="bodytext"><b>Rubriken</b><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_19-20.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Dies und Das</a><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_21-22.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Veranstaltungen</a><br />Glückwünsche und Dank<br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_05/Seite_24.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Kontakte</a></p>]]></content:encoded>
			<category>DDS</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 02 May 2010 14:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern: Schluss mit der Sortiererei in Klasse 4 – längere gemeinsame Schulzeit für alle!</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=701&#38;cHash=925113e985b75b2140f2a83f3c37d64c</link>
			<description>Pressemitteilung 06 / 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>GEW Bayern: Schluss mit der Sortiererei in Klasse 4 – längere gemeinsame Schulzeit für alle!</h3>
<p class="bodytext">Am Montag erhalten alle Kinder der vierten Grundschulklasse ein Übertrittszeugnis. Lehrerinnen und Lehrer haben viel Zeit investiert, um das bislang erworbene Wissen und Können der Kinder darin zu würdigen. Ausschlaggebend für den weiteren Bildungsgang der Kinder ist allerdings ausschließlich, welche Kästchen auf der Rückseite des Zeugnisses angekreuzt sind.</p>
<p class="bodytext">Ist das Kind geeignet für alle drei in Frage kommenden Schularten (Hauptschule, Realschule, Gymnasium), für zwei (Hauptschule, Realschule) oder nur für eine (Hauptschule)? Dies errechnet sich nur aus den Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik, Heimat- und Sachunterricht.</p>
<p class="bodytext">Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: „Für viele Familien wird mit dem Zeugnis klar, ob sie zu den Siegern im Ausleseverfahren gehören, oder zu den Verlieren, wenn die gewünschte Schulart nicht besucht werden kann oder das Kind am Probeunterricht teilnehmen muss. Monatelanger, manchmal jahrelanger Druck und Stress ganzer Familien findet ein vorläufiges Ende.“</p>
<p class="bodytext">Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert seit langem, die Entscheidung über einen Übertritt den Eltern, zusammen mit ihren Kindern und nach Beratung durch die Schule, zu überlassen. Denn, so Neubäcker: „Es gibt kein Verfahren, aus in der 4. Klasse erreichten Noten, eine zuverlässige Prognose über künftig zu erwartende Leistungen abzugeben. Alles bewegt sich im Bereich der Spekulation.“ Außerdem wäre es von der momentanen Regelung, nach der ein Kind auch mit der Note 4 in den Probeunterricht übertreten kann, kein sehr großer Schritt zur „Freigabe“ des Übertritts. Ein Schritt allerdings, der Kinder, Lehrerinnen und Lehrer und Familien sofort erheblich entlasten würde.</p>
<p class="bodytext">Neubäcker: „Mittelfristig allerdings fordern wir eine Reform des Schulwesens, die ihren Namen auch verdient: Eine Schule, die alle Kinder bis zum Ende der Schulpflicht besuchen! Eine Schule, die niemanden beschämt und aussondert! Eine Schule, in der alle Kinder gemeinsam, aber nicht im Gleichschritt lernen!</p>
<p class="bodytext">Eine Schule, die alle Kinder willkommen heißt und allen Kindern gerecht wird!“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München (0171 676 0000)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 10:18:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/PM0610_GEW_Bayern_zum_UEbertrittszeugnis.pdf" length ="26468" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>DGB-Seminare für Betriebsräte 2010</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=700&#38;cHash=a34a6f1c530c7c56822922632f430e81</link>
			<description>Das DGB-Bildungswerk bietet 2010 folgende Seminare für Mitglieder von Betriebsräten an:
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul><li><a href="fileadmin/uploads/Seminare/Grundlagen_der_BR-Arbeit.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><span class="839560608-28042010">Grundlagen der BR-Arbeit</span></a></li><li><a href="fileadmin/uploads/Seminare/Personelle_Angelegenheiten_im_Betrieb.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><span class="839560608-28042010">Personelle Angelegenheiten im Betrieb</span></a></li><li><a href="fileadmin/uploads/Seminare/BR-Arbeit_in_Tendenzbetrieben.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><span class="839560608-28042010">BR-Arbeit in Tendenzbetrieben</span></a></li><li><a href="fileadmin/uploads/Seminare/Soziale_Angelegenheiten_im_Betrieb.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><span class="839560608-28042010">Soziale Angelegenheiten im Betrieb</span></a></li><li><a href="fileadmin/uploads/Seminare/Beschaeftigungssicherung.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><span class="839560608-28042010">Beschäftigungssicherung</span></a></li></ul><p class="bodytext">Anmeldungen an Petra Flingelli, DGB-Bildungswerk Bayern e. V., Schwanthaler Str. 64, 80336 München, E-Mail: <a href="mailto:petra.flingelli@bildungswerk-bayern.de" >petra.flingelli@bildungswerk-bayern.de</a>, Tel: 089 55 93 36 61</p>]]></content:encoded>
			<category>Betriebsrats-Info</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 08:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fußball für Bildung</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=698&#38;cHash=c2fd5331083a7db9d39a5684f87dffea</link>
			<description>1GOAL-Kampagne fordert Grundbildung weltweit</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Jahr 2010 kann zu einem echten Höhepunkt in der Fußballgeschichte werden. Zum ersten Mal findet eine Fußballweltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent statt. Von Mitte Juni bis Mitte Juli werden in Südafrika Mannschaften aus 32 Ländern zum sportlichen Wettstreit antreten. Südafrika will die Chance nutzen, sich der Welt zu präsentieren. Auch die GEW will die Gelegenheit ergreifen, um gemeinsam mit FußballerInnen, Entwicklungs- und Kinderrechtsorganisationen auf die prekäre Bildungssituation hinzuweisen, in der sich immer noch Millionen Kinder in Afrika und anderen Entwicklungsländern befinden ...</p>
<p class="bodytext">weiterlesen: Datei unten herunterladen</p>]]></content:encoded>
			<category>DDS_aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 20:06:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Seite_03-04_07.pdf" length ="113851" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>DDS 2010-04</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=697&#38;cHash=3a1a6dace1090a2833455bdff3251f3d</link>
			<description>Themenschwerpunkt: Fußball trifft Bildung ...........</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Fußball trifft Bildung</b><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_03-04.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Fußball für Bildung</a><br />1GOAL-Kampagne fordert Grundbildung weltweit<br />von Barbara Geier und Manfred Brinkmann</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_05-06.pdf" title="Initiates file download" class="download" >buntkicktgut</a><br />Was Straßenfußball möglich macht<br />von Matthias Groeneveld</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_07-08.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Das Fußballfanprojekt München</a><br />von Sabina Gaßner</p>
<p class="bodytext"><b>Tipps zum Thema</b><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_09-10.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Geheimnis Fußball</a><br />Keine Ahnung von Fußball? Das lässt sich ändern!<br />Mehr als ein Buchtipp zur WM<br />von Hannes Henjes</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_11-12.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Filme zum Thema Fußball</a><br />- Bando und der goldene Fußball<br />- Fahrenheit 2010 – Warming Up For the World Cup in South Africa<br />- When the Mountain meets its Shadow<br />- Ich gehe jetzt rein<br />- Football under cover<br />- Undercover</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_12.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Die Fußball-Matrix</a><br />von Wolfram Witte</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_13.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Biermösl Blosn: Tagebuch Südafrika</a><br />Ein Besuch mit Fußball, Musik und Weißwurscht<br />im Land der Fußball-WM 2010<br />von Hans Well</p>
<p class="bodytext"><b>Was es sonst noch gibt</b><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_14-15.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Der Wohlfahrtsstaat nach der Krise oder:<br />Die doppelte Privatisierung des Sozialen</a><br />von Prof. Dr. Stephan Lessenich</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_16-17.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Erlesenes</a><br />- »Das Leben ist hart. Und ich bin Herta.«<br />- Die Souffleure der Macht</p>
<p class="bodytext"><b>Rubriken</b><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_18-21.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Dies und Das</a><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_22.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Veranstaltungen</a><br />Glückwünsche und Dank<br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_04/Seite_24.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Kontakte</a></p>]]></content:encoded>
			<category>DDS</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 19:39:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/DDS_04-2010.pdf" length ="668083" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Alltag in der Tagelöhnerei – alltägliche Gegenwehr</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=696&#38;cHash=57168d247b6beb131cae7cf04188ef73</link>
			<description>Treffen der Honorar-Lehrkräfte
Samstag,  17. April 2010 11.00-15.00 Uhr, Nürnberg,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">  Die Honorare in der öffentlich geförderten Weiterbildung bleiben unter Druck. Auch auf der Seite der Kranken- und Rentenversicherung, die meist keinen Schutz bietet, sondern mit überhöhten Beiträgen die geringen Einkommen weiter schmälert, sind tatsächliche Verschlechterungen zu befürchten. Vermutlich als Folge einer Nachzahlung, die die DRV dem Internationalen Bund (IB) auferlegt hat, zwingen Träger/Unternehmen jetzt Lehrkräfte zur Statusklärung bei Vertragsbeginn; wer nicht mitmacht, kriegt keinen Lehrauftrag. &nbsp; Wie können wir reagieren? Wäre eine Tagung mit den Trägern die richtige Maßnahme, um auf das BAMF Druck auszuüben? Wie wäre es mit einer Reihe von Warnstreiks an verschiedenen Orten in der Bundesrepublik?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Einladung unten herunterladen</p>]]></content:encoded>
			<category>Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 17:09:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Einladung_17_04_10.pdf" length ="108805" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellungnahme des DGB Bayern und der GEW Bayern</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=694&#38;cHash=741f522a2d60f8f0a214f39de79894d9</link>
			<description>zur Änderung des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen, das Bayerische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse Arbeits- und Ausbildungsbedingungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 10:51:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Stellungnahme_EUG_April_2010.pdf" length ="103265" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellungnahme der GEW Bayern zum Gesetzentwurf der Staatsregierung </title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=693&#38;cHash=10306fc3c27e126322fb855dd9e66b52</link>
			<description>zur Änderung des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG):...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse Arbeits- und Ausbildungsbedingungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 11:22:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Stellungnahme_GEW_BayEUG_Datenverarbeitung_eGovernment.pdf" length ="142328" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern: Nichts gegen die Mittelschule – aber bitte für ALLE Kinder!</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=691&#38;cHash=84b72a9170b823ecd908ffe6ecdbc5a1</link>
			<description>Pressemitteilung Nr. 5/2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die bayerische „Mittelschule“ wird derzeit von Politikern, Kultusministerium und den nachgeordneten Behörden angepriesen wie sauer Bier. Sie soll die ungeliebte Hauptschule und kleinere Schulstandorte noch ein paar Jahre lang retten.</p>
<p class="bodytext">Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: </p>
<p class="bodytext">„Auch der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft geht es darum, dass Kinder in ihrem Wohnumfeld zur Schule gehen können. Und auch wir sind nicht grundsätzlich gegen den Namen Mittelschule. Damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten mit dem Kultusministerium. Im Gegensatz zu CSU-Politik und Kultusministerium fordern wir eine Schule, die alle Kinder, unabhängig von Geschlecht, sozialer Herkunft und Bildung, Nationalität und Muttersprache, Hautfarbe, Religion, sozialen Fähigkeiten, Begabungen und besonderen Beeinträchtigungen besuchen, i. d. R. zehn Jahre lang. Eine Schule, in der alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Individualität wahrgenommen und gefördert werden.</p>
<p class="bodytext">Weder die Vielgliedrigkeit des bayerischen Schulsystems noch die (vermeintliche, denn die Sonderschulen werden vergessen) Zweigliedrigkeit in einigen anderen Bundesländern werden dem Auftrag, allen Kindern beste Bildungschancen zu geben, gerecht. Die auf die Grundschule folgende Stufe dieser neuen Schule für alle könnte auch „Mittelschule“ heißen, die darauf folgende „Oberschule“. Wichtiger als der Name aber ist, wie in dieser Schule gelernt und gearbeitet wird! Frei von Selektionsdruck können Schülerinnen und Schüler und pädagogische Fachkräfte gelassener arbeiten, die Zusammenarbeit mit den Eltern ist entspannt. Die Persönlichkeits- und Lernentwicklung steht im Mittelpunkt.“</p>
<p class="bodytext">Derzeit gibt es auch in Bayern erste Fortbildungsangebote, die Lehrerinnen und Lehrer für eine neue Unterrichts- und Lernkultur sensibilisieren und unterstützen, ausgehend von den Möglichkeiten und Ressourcen der einzelnen Kinder. Die GEW begrüßt solche Angebote, fordert aber deren massive Ausweitung unter für Lehrerinnen und Lehrer akzeptablen Bedingungen.</p>
<p class="bodytext">Konterkariert wird diese neue Sichtweise auf das einzelne Kind allerdings durch Schulaufgaben, Probearbeiten, Stegreifaufgaben, Lernzielkontrollen, Jahrgangsstufentests und Vergleichsarbeiten, die nach wie vor alle Kinder über einen Kamm scheren. Neubäcker: „Deshalb gilt für uns nach wie vor: Wir brauchen eine neue Schulkultur in einer neuen Schulstruktur!“</p>
<p class="bodytext">V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München (0171 676 0000)</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 15:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erklärung der GEW Bayern zum Ansehen des Lehrerberufs</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=690&#38;cHash=ceebcfd0a0b6cc944e6b84806cd366ab</link>
			<description>Pressemitteilung 4/2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus sieht sich gemeinsam mit verschiedenen Verbänden im Erziehungs- und Bildungsbereich veranlasst, die verantwortungsvolle Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern zu würdigen. Auch die GEW Bayern ist sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe bewusst. Dennoch haben wir diese Erklärung nicht unterzeichnet. </p>
<p class="bodytext">In einem Vorgespräch wurde seitens des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus der Text vorgestellt. Die GEW wurde aufgefordert, Änderungen vorzuschlagen. Diese wurden vom Minister in der endgültigen Fassung dann doch nicht übernommen. </p>
<p class="bodytext">Der GEW Bayern war es ein Anliegen, dass in dem Text auch darauf hingewiesen wird, dass die bayerischen Lehrerinnen und Lehrer trotz des chronisch unterfinanzierten Bildungsbereichs einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Bayerns leisten. Der einzufügende Textvorschlag lautete:</p>
<p class="bodytext">&quot;Um ihre verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben zu können, benötigen Lehrerinnen und Lehrer ausreichende materielle und personelle Voraussetzungen. Der Freistaat Bayern, insbesondere das Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit Herrn Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle an der Spitze, sind sich dieser Herausforderungen bewusst.&quot;</p>
<p class="bodytext">Das Ministerium sah sich leider nicht in der Lage, diesen Textbaustein einzufügen. Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: „Wir bedauern das und werden weiterhin unsere Stimme erheben, um für unsere wichtige und zukunftsweisende Arbeit im Bildungsbereich ausreichende Mittel einzufordern.“</p>
<p class="bodytext"> V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München (0171 676 0000)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 15:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gender – was ist das???</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=685&#38;cHash=45e862488379635ac4b5327ce8bb61a8</link>
			<description>Genderpädagogik, Gender Mainstreaming, gendersensibel, geschlechtsbewusst, geschlechtergerecht,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zur Begriffsklärung: Gender ist die englische Bezeichnungfür die soziale, gesellschaftlich gesetzte Geschlechtsrolle. Sex dagegen benennt ein biologisches Geschlecht. Gender bezeichnet den Teil der Geschlechtlichkeit, der erworben, zugeschrieben oder auch selbst definiert wird und daher auch veränderbar ist. Der Begriff Transgender wird als eine Art Sammelbegriff für nicht eindeutig biologisch oder per Habitus zuordenbare Menschen verwendet.</p>
<p class="bodytext"><b>Genderpädagogik</b> (Pädagogik der Geschlechter) legt für die pädagogische Aktion das Wissen über den Alltag alsMädchen oder Junge sowie über Geschlechterhierarchien und ihre Auswirkungen in der Gesellschaft zugrunde. Sie impliziert einen hohen Grad an Selbstreflexion und die Analyse geschlechtlich begründeter Problemlagen und Handlungsweisen. Das Ziel ist eine von geschlechtlichen Zuweisungen unabhängige Entwicklungs- und Handlungsoption für Individuen, also für Mädchen und Jungen. Unerschrockenes und empathisches Handeln in Machtgefällen ist nötig auf dem Weg zu Geschlechtergerechtigkeit und Gleichwertigkeit in der Differenz. ...</p>
<p class="bodytext">mehr s. Datei unten</p>]]></content:encoded>
			<category>DDS_aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 16:57:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Seite_03-04_06.pdf" length ="62701" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>DDS 2010-03</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=684&#38;cHash=41a7c5aacae6d2dcd5981c2fb611c5bf</link>
			<description>Themenschwerpunkt: Gender ..........................................</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Gender</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_03-04.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Gender – was ist das???</a><br />von Hannelore Güntner</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_05-07.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Bildungserfolg und Geschlecht</a><br />Das Problem des Mannes mit der Grundschule<br />von Judith Barnickel<br />dazu:<br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/2009_Jungen_als_Bildungsverlierer.pdf" title="Initiates file download" class="download" >»Stellungnahme zur Debatte um Jungen als Bildungsverlierer und als das benachteiligte Geschlecht sowie ihre Auswirkungen auf die Mädchenpolitik«</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_08-09.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Geschlechtsspezifische Unterschiede im Erleben und<br />Bewältigen von Krisen</a><br />von Gabi Reichhelm</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_10-13.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Tipps zum Thema</a></p><ul><li>FrauenStärken – Personalpolitik im Schulbereich diskriminierungsfrei gestalten</li><li>Gender in Kindertageseinrichtungen</li><li>»Provisorische Existenz« als Normalzustand</li></ul><p class="bodytext"><b>Betriebsratswahlen</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_14.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Betriebsratswahlen 2010:</a><br />Chancen nutzen – die richtige Wahl treffen!<br />von Wolfgang Nördlinger</p>
<p class="bodytext"><b>Was es sonst noch gibt</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_15.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Streiksplitter</a></p><ul><li>Warnstreik in TVöD-Tarifrunde</li><li>Schulstreik gegen G8</li></ul><p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_16-17.pdf" title="Initiates file download" class="download" >»Stehen die alle für unseren Film an?«</a><br />Interview mit Ulli Bahr und Josef Maria Ipfelkofer von der GEW Augsburg</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_18-19.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Eingeschlossenes Land</a><br />von Wolfgang Sréter</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_20.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Erlesenes</a><br />- Macht und Solidarität</p>
<p class="bodytext"><b>Rubriken</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_21.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Dies und Das</a><br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_22.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Veranstaltungen</a><br />Glückwünsche und Dank<br /><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS10_03/Seite_24.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Kontakte</a></p>]]></content:encoded>
			<category>DDS</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 16:36:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/DDS_03-2010.pdf" length ="568613" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Problem des Mannes mit der Grundschule</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=686&#38;cHash=586d3ee293c84d2f3addd83f13f69e67</link>
			<description>Von der versuchten Wiederbelebung überholter Rollenklischees, der vermeintlichen Bevorzugung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ja, es stimmt! Es gibt sehr wenig männliches Personal an Grundschulen. An der Nürnberger Grundschule, an der ich unterrichte, sind es derzeit drei: zwei Hausmeister und ein Pfarrer, kein Lehrer. Und selbst dem männlichen Schulleiterfolgte vor zwei Jahren eine Schulleiterin. Die Diskussionen darüber, warum der Männeranteil in der Grundschule so gering ist (unter 15 %), werden immerwieder neu belebt ...</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">.. mehr s. Datei unten</p>]]></content:encoded>
			<category>DDS_aktuell</category>
			<category>Frauen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:04:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Seite_05-07_01.pdf" length ="70962" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Willkommen im Seminar</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=682&#38;cHash=f12a06934d6ce041c5c619798f5eb577</link>
			<description>Infos für BerufsanfängerInnen in Schulen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Inhalt:<br />Die Freuden des Beginnens .......................................... S. 3<br />LehrerInnenrolle - Arbeitsplatz Schule .......................... S. 4<br />6 Tipps zur Unterrichtsplanung ..................................... S. 5<br />Verlaufsplanung einer Einzelstunde .............................. S. 6<br />Unterrichtsvorbereitung konkret ................................... S. 7<br />Reflexion des Unterrichts ............................................. S. 16<br />Lernen durch Lehren (LdL) ........................................... S. 18<br />Checkliste Lehrproben ................................................. S. 19<br />Schlüsselqualifikationen und Handlungskompetenz ..... S. 20<br />Arbeitsplatz Schule: z.B. Aufsichtspflicht ....................... S. 24<br />Arbeitsplatz Schule: z.B. Dienstbefreiung ..................... S. 25<br />Was man noch wissen sollte ........................................ S. 26<br />Die GEW bietet Schutz .................................................. S. 30<br />Die GEW bietet Sicherheit ............................................. S. 31<br />Wer und was ist die GEW .............................................. S. 32<br />Kontakte zur GEW ......................................................... S. 35<br />Impressum:<br />Herausgeber:<br />Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern, Schwanthalerstr. 64, 80336 München, verantwortlich: Karin Just<br />Redaktion:<br />Constantin Dietl-Dinev, Eugen Eder-Clouston, Anna Forstner, Karin Just, Hanna Poharnok, Hans Schuster, Uschi Weber,<br />Ernst Wilhelm</p>
<p class="bodytext">Alle Informationen in diesem Heft weisen den Stand vom Juli 2008 auf. Da hinsichtlich der Sozialgesetzgebung allerdings ständig Änderungen erfolgen,<br />empfehlen wir bei aktuellen Problemen bei den zuständigen Stellen (z.B. Agentur für Arbeit) nachzufragen. GEW-Mitglieder können bei der Rechtsstelle der GEW stets den aktuellen Stand erfahren.</p>]]></content:encoded>
			<category>Referendariat</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 19:13:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Willkommen_2009.pdf" length ="1046563" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Referendariat für das Lehramt an Gymnasien</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=681&#38;cHash=9ec62211a0e48fb7d7eead9b1314e10f</link>
			<description>Infos für das Referendariat an Gymnasien</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Inhalt:<br />Die Ausbildung .................................................................................... S. 3<br />Checkliste Zweigschuleinsatz ............................................................. S. 5<br />Das Zweite Staatsexamen .................................................................. S. 6<br />Die Finanzen ....................................................................................... S. 9<br />Alternativen ....................................................................................... S. 11<br />Kontakte zur Fachgruppe Gymnasien der GEW ................................. S. 13<br />10 gute Gründe ................................................................................. S. 15</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Herausgeber: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern, Schwanthalerstr. 64, 80336 München, verantwortlich: Karin Just<br />Redaktion: Andreas Hofmann und Karin Just<br />Karikaturen: Metz &amp; Schütz<br />Fotos: David Ausserhofer (Seite 5), Bert Butzke (Titelseite, Seiten 3, 7 und 8), Robert Michel (Seite 9)<br />Druck: Druckwerk GmbH, München<br />Alle Informationen in diesem Heft weisen den Stand vom Juni 2008 auf.<br />GEW-Mitglieder können bei der Rechtsstelle der GEW stets den aktuellen Stand erfahren.</p>]]></content:encoded>
			<category>Referendariat</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 19:09:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Gymnasien_Nachdruck_2008.pdf" length ="450259" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title> Referendariat für das Lehramt an Realschulen</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=680&#38;cHash=fcda3b3a80397941a2959e3336a8d69d</link>
			<description> Infos für das Referendariat an Realschulen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Inhalt:<br />Die Ausbildung ............................................................ S. 3<br />Checkliste Zweigschuleinsatz ...................................... S. 5<br />Das Zweite Staatsexamen .......................................... S. 6<br />Die Finanzen ............................................................... S. 8<br />10 gute Gründe ......................................................... S. 11</p>
<p class="bodytext"><br />Herausgeber: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern, Schwanthalerstr. 64, 80336 München, verantwortlich: Karin Just<br />Redaktion: Anna Forstner, Karin Just, Reinhard Meringer, Robert Wingerter<br />Karikaturen: Metz &amp; Schütz<br />Fotos: David Ausserhofer (Seite 5), Bert Butzke (Titelseite, Seiten 3 und 7), Robert Michel (Seite 8)<br />Druck: Druckwerk GmbH, München<br />Alle Informationen in diesem Heft weisen den Stand vom Juni 2008 auf.<br />GEW-Mitglieder können bei der Rechtsstelle der GEW stets den aktuellen Stand erfahren.</p>]]></content:encoded>
			<category>Referendariat</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 19:02:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Realschulen_2008.pdf" length ="396641" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Referendariat für das Lehramt an Förderschulen</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=679&#38;cHash=b5d9b4f95d686da4ffd2edbdde3e4c48</link>
			<description>Infos für das Referendariat an Förderschulen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Inhalt:<br />Die Ausbildung .......................................................... S. 3<br />Themensammlung ..................................................... S. 6<br />Das Zweite Staatsexamen ......................................... S. 7<br />Die Finanzen .............................................................. S. 10<br />Der Personalrat ......................................................... S. 12<br />Termine im Schuljahr .................................................. S. 13<br />Elternabende ............................................................. S. 14<br />Wo bekomme ich Freiarbeits- und Rohmaterial .......... S. 15<br />Entspannungsübungen in der Schule ......................... S. 16<br />Computer in der Förderschule? .................................. S. 18<br />Kontakte zur Fachgruppe Förderschulen der GEW ..... S. 19</p>
<p class="bodytext">Impressum:<br />Herausgeber: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern, Schwanthalerstr. 64, 80336 München, verantwortlich: Karin Just<br />Redaktion: Jörn Bülck, Wolfgang Fischer, Gabi Gabler, Karin Just, Walter Tietz, Wolfram Witte<br />Karikaturen: Metz &amp; Schütz<br />Druck: Druckwerk GmbH, München<br />Alle Informationen in diesem Heft weisen den Stand vom Juli 2008 auf.<br />GEW-Mitglieder können bei der Rechtsstelle der GEW stets den aktuellen Stand erfahren.</p>]]></content:encoded>
			<category>Referendariat</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:40:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Foerderschulen_2008.pdf" length ="535444" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Referendariat für das Lehramt an beruflichen Schulen</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=678&#38;cHash=73a32ead6a8eabbfad2c63ba96b065b3</link>
			<description>Infos für das Referendariat an beruflichen Schulen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Inhalt:</p>
<p class="bodytext">Die Ausbildung ............................................................. S. 3</p>
<p class="bodytext">Das Zweite Staatsexamen ........................................... S. 5</p>
<p class="bodytext">Die Finanzen................................................................. S. 7</p>
<p class="bodytext">Die Fachgruppe berufliche Schulen der GEW ................ S. 9</p>
<p class="bodytext">10 gute Gründe ............................................................ S. 11</p>
<p class="bodytext">Stundenplan ................................................................. S. 12</p>
<p class="bodytext">Impressum:<br />Herausgeber: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern, Schwanthalerstr. 64, 80336 München, verantwortlich: Karin Just<br />Redaktion: Constantin Dietl-Dinev, Michael Hammerer, Karin Just<br />Karikaturen: Metz &amp; Schütz</p>]]></content:encoded>
			<category>Referendariat</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:30:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Berufliche_Schulen_2008.pdf" length ="352586" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Lehramt an Grund- und Hauptschulen</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=677&#38;cHash=924f0b8060f3dedb1ceafd2eec95c5df</link>
			<description>Infos für LehramtsanwärterInnen (LAAs) an Grund- und Hauptschulen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Inhalt:<br />Die Ausbildung ............................................................ S. 3<br />Das Zweite Staatsexamen ........................................... S. 5<br />Die Finanzen ..................................................................... S. 7<br />Die Fachgruppe Grund- und Hauptschulen der GEW ......... S. 9<br />10 gute Gründe ............................................................ S. 10<br />Stundenplan .................................................................... S. 12</p>
<p class="bodytext">Impressum:<br />Herausgeber: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern, Schwanthalerstr. 64, 80336 München, verantwortlich: Karin Just<br />Redaktion: Karin Just, Ernst Wilhelm<br />Karikaturen: Metz &amp; Schütz</p>]]></content:encoded>
			<category>Referendariat</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:05:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Grund-_und_Hauptschulen_2008.pdf" length ="384286" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern zu den heutigen SchülerInnen-Demos</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=692&#38;cHash=c8a298b4f2aa3df62a3194604c70fd89</link>
			<description>Quittung für die überstürzte Einführung des achtjährigen Gymnasiums

Pressemitteilung Nr. 3/2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Skepsis bei den Eltern und SchülerInnen gegenüber dem achtjährigen Gymnasiums war immer groß, sie schlägt inzwischen wieder in totale Ablehnung der Art der Durchführung um. Dazu Andreas Hofmann von der Fachgruppe „Gymnasium“ der GEW Bayern: „Wir haben Verständnis für den Unmut der SchülerInnen, die die angeblich intensiv vorbereitete Einführung nicht entsprechend erlebt haben und sich gegen Druck und zu große Kurse wehren.</p>
<p class="bodytext">Durch das verschärfte Lerntempo und die gestiegenen Belastungen für SchülerInnen und Lehrkräfte im achtjährigen Gymnasium wird die herkömmliche Art des Lernens zementiert: Die Fixierung auf den Stoff, der überwiegend lehrerzentrierte Unterricht und die geringen Chancen für die Schüler, frei zu arbeiten werden sich nicht ändern. Neuere Entwicklungen zu innerer Schulreform werden damit blockiert. Die Sicherung der Kernkompetenzen - ein wichtiges Ziel der Oberstufe- kann durch die Erhöhung der Zahl der Prüfungen und der Belegungsverpflichtungen nicht erreicht werden. Insbesondere leidet die Qualität des Lernens und die&nbsp; Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen unter der neuen Struktur der Oberstufe.“</p>
<p class="bodytext">Im Schreiben vom 29.01.2010 vom KM an alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien in Bayern, sowie an ihre Erziehungsberechtigten schreibt Ministerialdirektor Erhard: „Das Konzept der neuen Oberstufe, wurde bereits 2006 bekannt gemacht und intensiv vorbereitet.“ </p>
<p class="bodytext">Man fragt sich nur, warum drei Wochen vor dem ersten Zeugnis über die Halbjahresleistungen per KMS vom 26.1.2010 die Berechung dieser Halbjahresleistungen geändert wurde. Als Grund wurde ein unpassendes Computerprogramm genannt. Hofmann: „Es drängt sich der Verdacht auf, dass damit auch die Gemüter der Eltern und SchülerInnen beruhigt werden sollten. Für eine intensive Vorbereitung des G8 spricht dies jedenfalls nicht!“ </p>
<p class="bodytext">In der Presseerklärung des KM wird von eine durchschnittlichen Schülerzahl von 20 in den Kursen gesprochen. Wie das KM zu dieser Zahl kommt ist unerklärlich, eine stichprobenartige Nachfrage an Gymnasien ergibt eine weit höhere Zahl. </p>
<p class="bodytext">Alle kurzfristigen Maßnahmen können aber das große Zukunftsproblem der Schülerinnen und Schülern, nämlich den Druck des doppelten Abiturjahrgangs auf die Universitäten und Ausbildungsbetriebe nicht auffangen. </p>
<p class="bodytext">V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München (0171 676 0000)</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 16:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts - Urteil ist umgehend umzusetzen!</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=674&#38;cHash=303f2d109fd5de9277c3efa344d97df3</link>
			<description>Pressemitteilung 02 / 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>GEW Bayern zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts - Urteil ist umgehend umzusetzen!</h3>
<p class="bodytext">Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft begrüßt das heutige Urteil des Bundesver-fassungsgerichts, das zu einer längst überfälligen Korrektur der bisherigen Berechnungsme-thode der Hartz-IV-Sätze für Erwachsene, aber vor allem für Kinder führen wird. </p>
<p class="bodytext">Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: „Unsere Forderung, die pauschale Festlegung des Kinderregelsatzes für Hartz IV-Bezieher aufzugeben und den Kinderregelsatz zu erhöhen, scheint damit erfüllt. Endlich wird anerkannt, dass Kinder keineswegs einen geringeren Bedarf haben, als Erwachsene. Auch die unglaubliche Situation, dass z. B. ein Mittagessen in einer Ganztagsschule mit drei Euro mehr kostet, als einem Kind für den ganzen Tag für Ernährung zusteht, wird es hoffentlich bald nicht mehr geben. Allerdings verbessert sich die Situation der etwa 160 000 Kinder in Bayern, die an oder unterhalb der Armutsgrenze leben müssen, nur zum Teil. Diese Kinder sind nach wie vor auf Grund ihrer sozialen Herkunft in ihren Rechten auf umfassende Bildung, auf Gesundheit und auf kulturelle Teilhabe eingeschränkt. Deshalb wiederholen wir unsere Forderung nach einer grundsätzlichen Rücknahme der Hartz-Gesetze, die eine weitere Zunahme von Armut und Ausgrenzung nicht verhindern konnten. Wir fordern eine aktive Politik, die soziale Ungleichheit abbaut. Eine solche Politik ist finanzierbar: Erhöhung der Körperschaftsteuer und des Spitzensteuersatzes der Einkommensteuer, Wiedereinführung der Vermögenssteuer, gerechte Erbschaftssteuer ohne Schlupflöcher für Vermögende sind nur einige Beispiele!“</p>
<h6 style="margin: 3pt 0cm 0pt;"><span>V.i.S.d.P. Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München (</span><span>0171 676 0000)</span></h6>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 11:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die schwäbische Hausfrau irrt</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=673&#38;cHash=03025eec7d4e79f635107ade0d0de422</link>
			<description>Höhere Löhne und steigende Staatsausgaben fördern die Konjunktur stärker als die kreditfinanzierten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Tarifrunde 2010 ist eröffnet. GEW, ver.di und Beamtenbund<br />streiten für fünf Prozent mehr Lohn. 4,6 Milliarden<br />Euro sollen in die Brieftaschen von BusfahrerInnen,<br />Krankenschwestern und Müllmännern fließen. Doch die Gehaltsrunde<br />steht im Zeichen der Krise. Die Löscharbeiten<br />an den brennenden Frankfurter und Münchner Glaspalästen<br />haben die Staatsfinanzen ruiniert: ein 500 Milliarden<br />schwerer Bankenrettungsschirm, ein 100-Milliarden-Wirtschaftsfonds<br />und die 80 Milliarden teuren Konjunkturprogramme.<br />»Geht nicht – gab es nicht«, solange die Geldhäuser<br />noch in Flammen standen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">...weiterlesen: Datei unten herunterladen</p>]]></content:encoded>
			<category>DDS_aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 19:51:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Seite_19-20.pdf" length ="55350" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Wenn’s für 7 KollegInnen nur 2 AZ gibt ...</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=672&#38;cHash=99d0fc23cb4584c0a14e07555b402e32</link>
			<description>... wird das Engagement der anderen abgewertet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Weniger als 15 % der KollegInnen in A12 erhielten zum1. September 2009 die Beförderung nach A12 plus Amtszulage,was monatlich 206 Euro brutto ausmacht. Die bayerischeRegierung und Standesverbände wollten mit diesem»funktionslosen Beförderungsamt« bei den Beschäftigtenpunkten. Aber erst kam die untaugliche Beurteilerei, dannnoch die hohen Hürden für die Amtszulage – so erzeugtman mehr Frust als Motivation! Denn die meisten KollegInnenarbeiten seit Jahren und Jahrzehnten engagiert undzuverlässig, wurden aber bei der bisherigen Beförderungsaktionnicht berücksichtigt.</p>
<p class="bodytext">Am 1. September 2010 sollten noch mal ein paar TausendLehrkräfte in diese Beförderungsrunde einbezogenwerden. Doch halt! Da hatte das bayerische Kabinett imNovember 2009 eine Sparidee: Es beschloss die Verschiebungdieses Termins um vier Monate auf den 1. Januar 2011.(Ist ansonsten einfach zu teuer, wenn die Landesbank amStaatstropf hängt!)</p>
<p class="bodytext">Nun zur Verteilung auf die Bezirke ...</p>
<p class="bodytext">..weiterlesen: Datei unten herunterladen (pdf)</p>]]></content:encoded>
			<category>DDS_aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 19:44:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
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			<title>Rechtsextreme Tendenzen bei Jugendlichen</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=671&#38;cHash=7128deb557106733b8b209af4bc5fc81</link>
			<description>Ein Überblick über Definitionsprobleme, aktuelle Entwicklungen, Ursachen und pädagogische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Rechtsextreme Tendenzen bei Jugendlichen? Ich weiß nicht - das wird doch alles viel zu sehr aufgebauscht!“; „Alles wird immer nur noch schlimmer: Die Jugend wird zunehmend demokratievergessener, rechter und menschenfeindlicher!“ – zwei Äußerungen, die man genau so oder ähnlich am Rande von Tagungen zu gesellschaftlichen Problemen des Rechtsextremismus und der Demokratiegefährdung aufschnappen kann. Welche stimmt? Die erste? Die zweite? Keine? Gar beide? Oder vielleicht eine dritte?</p>
<p class="bodytext">Eine Antwort erschließt sich wohl am ehesten, wenn zunächst geklärt wird, was mit Rechtsextremismus überhaupt inhaltlich gemeint ist. </p>
<p class="bodytext">Anschließend ist in einem zweiten Schritt auf dieser Grundlage ein differenzierter Blick auf seine Erscheinungsweisen und ihre Entwicklungen zu werfen. </p>
<p class="bodytext">Danach können drittens die Ursachen der benannten Phänomene interessieren – und vielleicht auch die Faktoren, die Individuen vor einer Übernahme entsprechender Orientierungen und Verhaltensweisen schützen. </p>
<p class="bodytext">Abschließend können zum vierten Konsequenzen gezogen werden, wobei unter den hier primär anzulegenden Gesichtspunkten der Jugendarbeit (nicht nur, aber) zuerst pädagogische Erfordernisse interessieren.</p>
<h2>Definitorisches</h2>
<p class="bodytext">Definitionsprobleme fangen schon bei der möglichen Infragestellung des hier verwendeten Begriffs „Rechtsextremismus“ an. Sollte man nicht besser von „Rechtsradikalismus“ sprechen? Oder von „Rassismus“? Vielleicht auch nur von „Rechtsorientierung“? Und: Macht es einen Unterschied, ob man adjektivisch von „rechtsextrem“, „rechtsextremistisch“, „rechts“, „rechtsorientiert“ oder „extrem rechts“ spricht? </p>
<p class="bodytext">Welche Argumente man in diesem Streit um Worte auch immer anbringen mag, jenseits akademischer Spitzfindigkeiten und politischer Nuancierungen gilt: Wichtiger als die Bezeichnung, ist das Bezeichnete selbst. Wenn wir hier – im übrigen in Übereinstimmung mit dem größten Teil der einschlägigen Forschung – von „Rechtsextremismus“ sprechen, ist damit zum einen das gemeint, was auch Behörden wie Verfassungsschutz und Polizei darunter verstehen, nämlich eine Vielzahl von Bestrebungen, die gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichtet sind, den Bestand oder die Si­cher­heit des Staates gefährden oder eine ungesetzliche Beeinträch­ti­gung der Verfassungs­organe be­absichtigen. Zum anderen ist das stärker auf politische Inhalte Bezug nehmende Kriterium eingeschlossen, wo­nach eine rechts­extre­mis­tische Einstellung oder Weltanschauung zumin­dest durch ethnisch, nationalistisch und teils auch sozial­darwi­nis­tisch und/oder rassistisch begrün­dete Annahmen über die Ungleichheit bzw. Ungleichwertigkeit mensch­licher Subjekte gekennzeichnet ist. Sie ist gepaart mit dem Postulat ethnisch­er Homogenität (‚Volksgemeinschaft’) und einem auto­ri­tären bis diktato­rischen Gesellschafts- bzw. Staatsverständnis, das auch außerstaatliche Gewaltanwendung zur Durchsetzung seiner Interessen legitimiert. Diese Weltanschauung stellt sich so in Opposition zum Wertepluralismus der liberalen Demo­kratie. </p>
<p class="bodytext">Die von der Öffentlichkeit zur Zeit am stärksten fokussierten Problembereiche Fremden­feind­lichkeit, Anti­semitismus, Nationalismus und entsprechend gründende bzw. begründete Gewalt liegen damit, je nach Operationalisierung, mehr oder weniger deutlich innerhalb oder eben auch teilweise nur im Umkreis des mit „Rechtsextremismus“ bezeichneten syndromartigen Symp­tom­felds. Mit ihnen sind Strömungsgrößen bezeichnet, die in den Bereich des parteipolitisch nahezu frei flottierenden „Rechtspopulismus“ hineinreichen.<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> Insbesondere seinen Elementen sind nicht unbedingt immer ideologische Überzeugungen zu unterstellen; vielmehr finden sich auch Haltungen, die durch Stimmungen, Gestimmtheiten und Mentalitäten, wenn nicht schlicht durch scheinbare ‚Normalitäten’ und Gewohnheiten bestimmt sind und nicht Diskursen, Argumenten und verstandesmäßigen Überlegungen folgen müssen. Haltungen, die so basiert sind, als „rechtsextremistisch“ zu kennzeichnen, könnte so verstanden werden, dass ihnen ideologische Fundamentierungen, sogenannte „Ismen“ eben, zugeschrieben werden. Um diesem Missverständnis zu entgehen, benutzen wir hier das in dieser Hinsicht unspezifischere, die Grundierungszusammenhänge mehr offen lassende Adjektiv „rechtsextrem“. Wir meinen, dass dies auch gerade den entsprechenden Haltungen von per definitionem noch im Identitätsbildungsprozess befindlichen, als auch als politische Persönlichkeit noch ‚unfertigen’ Jugendlichen eher gerecht wird, zumal dann, wenn man von „Tendenzen“ spricht, also von Neigungen in bestimmte Richtung.</p>
<h2>Erscheinungsweisen und Entwicklungen</h2>
<p class="bodytext">Grundsätzlich lässt sich das themenspezifische gesellschaftliche Lagebild am besten so zeichnen, dass der Blick auf vier Bereiche gelenkt wird:</p>
<p class="bodytext">Zum ersten lassen die <i>Wahlergebnisse</i> von 1949 – 2009 (vgl. Schaubild 1) erkennen, dass hinsichtlich rechtsextremer Wahlerfolge von einer ‚biologischen Erledigung von selbst’ nicht die Rede sein kann. Nachdem in den Anfangsjahren der Bundesrepublik noch ‚Ewiggestrige’ für beträchtliche Stimmenzahlen rechtsextremistischer Parteien sorgten und man auch das Zwischenhoch in der zweiten Hälfte der 60er Jahre noch auf ‚alte Nazis’ zurückführen konnte, hat seit Ende der 80er Jahre ein Wiederaufleben rechtsextremer Wahlattraktivität eingesetzt, das sich nunmehr über zwei Jahrzehnte hinweg vornehmlich durch das Nachwachsen junger Wählergruppen (Erst- und ZweitwählerInnen) stabilisiert, verdichtet und zu z.T. außerordentlichen Ergebnisse geführt hat – etwa zuletzt 2004 und 2009 in Sachsen, wo die SPD nur sehr knapp die NPD hinter sich lassen konnte und gerade junge Männer in manchen Wahlbezirken zu bis zu 30% ‚braun’ gewählt haben.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;<a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Schaubild_01_09_eps.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Schaubild 1: </a>Wahlergebnisse rechtsextremistischer Parteien (DRP, SRP, NPD, DVU, REP) bei Landtags-, Bundestags- und Europawahlen zwischen 1949 und 2009 (kumulierte Ergebnisse über 3%)</p>
<p class="bodytext">Zum zweiten weist die zahlenmäßige <i>Entwicklung des</i> <i>rechtsextremistischen Personenpotenzials</i> (vgl. Schaubild 2) zwar ihren Höhepunkt im Jahre 1993 auf, zeigt jedoch vor allem in jüngerer Zeit eine Besonderheit auf, die zu denken gibt: Während der parteiförmig organisierte Rechtsextremismus insgesamt Attraktivitätseinbußen hinnehmen muss, wächst innerhalb dieses Spektrums die Anziehungskraft der NPD – so verbuchte diese Partei von 2006 bis 2008 einen Mitgliederzuwachs um rd. 17%, nämlich von 6000 auf 7000 Personen – und steigt vor allem der Zulauf zu neonazistischen Vereinigungen sowie zu den Gruppierungen von subkulturell Gewaltbereiten (Skinheads u.a.). Aufgrund dieser internen Verschiebungen innerhalb des rechtsextremistischen Lagers ist davon auszugehen, dass mittlerweile rd. 30% - 40% der Angehörigen dieses politischen Spektrums als gewaltbereit anzusehen sind. Auch auf diesem Felde ergibt sich somit eine wachsende Brisanz, zumal es gerade die Jungen sind, die sie verursachen.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/schaubild_2_09_eps.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Schaubild 2: </a>Entwicklung des rechtsextremistischen Personenpotenzials 1985 – 2008</p>
<p class="bodytext">Zum dritten erklimmen die registrierten Zahlen von rechtsextrem motivierten bzw. kontextualisierten <i>Straf- und Gewalttaten</i> schwindelerregende Höhen (vgl. Schaubild 3). Die von vielen ZeitgenossInnen gehegte Annahme, auch hier habe man 1993 den Zenit rechter Kriminalität überschritten, erweist sich als falsch: Nie gab es mehr rechte Straftaten als gegenwärtig – 2006 fast 100% mehr als zum vermeintlichen Gipfelpunkt 1993! Die Gewalttaten stabilisieren sich in den letzten Jahren auf einem Niveau zwischen 800 und 1000 registrierten Taten und sind damit im neuen Deutschland rd. 10- bis 11fach so häufig wie im Durchschnitt der 80er Jahre in der BRD. Gerade junge Leute, also Jugendliche und Heranwachsende zwischen 18 und 21, sind es, die auch diesen Trend tragen.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/schaubild_03_09_eps.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Schaubild 3:</a> Entwicklung der Zahl rechtsextremistischer Straf- und Gewalttaten in Deutschland (1985 – 2008)<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a></p>
<p class="bodytext">Daten bis 1990 für BRD, ab 1991 für Gesamtdeutschland</p>
<p class="bodytext">Quellen: Verfassungsschutzberichte 1985-2008 und 2. Periodischer Sicherheitsbericht </p>
<p class="bodytext">Zum vierten ist jenem Bereich Aufmerksamkeit zu schenken, der sich nicht unbedingt in Verhalten niederschlägt: den Einstellungen und anderen haltungsbildenden <i>Orientierungen</i> (wie z.B. Ressentiments und Mentalitäten). Bilanziert man die Vielzahl der Studien, die diesbezüglich vor allem seit den 90er Jahren durchgeführt wurden (vgl. eingehender Möller/Schuhmacher 2007, 42ff.), so ergibt sich, dass sich Bestandteile rechtsextremer Orientierungen – je nach Operationalisierung - bei zwischen 20% - 50% der deutschen Bevölkerung finden, wobei der ‚harte Kern’ bei einem Viertel bzw. einem Fünftel dieser Prozentspanne ausgemacht wird. Jugendliche sind hinsichtlich (extrem) rechter Orientierungen eher unterproportional vertreten, so dass man für sie die Prozentspanne – allerdings nach Regionen unterschiedlich (Ost – West) - eher halb so hoch ansetzen kann/muss. Sie sind aber eher bereit, Gewaltbereitschaften real umzusetzen. Und: Sie werden durch Erwachsenen sozialisiert, die im Schnitt ‚rechter’ sind als sie selbst, so dass sich besondere lebensphasenspezifische Anfälligkeiten und sozialisatorische Stolpersteine für Demokratieentwicklung ergeben, die gerade junge Leute betreffen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Neuere und für die Ansprache von jungen Leuten bedeutsame <i>Entwicklungen</i> in der rechten Szene betreffen daneben zum einen politische Strategien des organisierten Spektrums bei der Werbung für politische Inhalte und bei den Versuchen ihrer Durchsetzung, zum anderen - genereller – ihre Organisierungs- und Rekrutierungsformen (vgl. ausführlicher ebd., 49ff.). </p>
<p class="bodytext">Strategisch ist vor allem bemerkenswert, dass das seit rd. 10 Jahren verfolgte Drei-Säulen-Konzept (der NPD) von „Kampf um die Parlamente“, „Kampf um die Köpfe“ und „Kampf auf der Straße“ gerade in seinem letzten Bestandteil auf die Mobilisierung neonazistischer Kreise, „freier Kameradschaften“ und subkulturell Gewaltbereiter, mithin also speziell auf die Ansprache junger, bereits entsprechend vororientierter Leute zielt. Mindest ebenso interessant aber ist erstens die Erweiterung dieses Konzepts durch eine vierte Säule, den „Kampf um den organisierten Willen“, der eine „Gesamtbewegung des nationalen Widerstands“ zu bilden beabsichtigt und zweitens die Etablierung von „Querfrontstrategien“, die über globalisierungskritische und antikapitalistische Positionierungen Nähe zum systemfeindlichen linken Spektrum signalisieren.</p>
<p class="bodytext">Die Organisierungs- und Rekrutierungstaktiken der Rechten sind mit den Trends von <i>Popularisierung, Verszenung, Normalisierung</i> und ‚<i>Sozialarbeiterisierung</i>’ zu kennzeichnen. Popularisierung meint die Inszenierung eines lifestyles, der die politischen Botschaften jugendkulturell rahmt (etwa über Musik und Outfits) und damit gerade für Jugendliche recht voraussetzungslos nutzbare symbolisch-kulturelle Andockstellen schafft, die jenseits intellektueller bzw. kognitiver Ansprachen liegen. Verszenung markiert eine Form von Organisierung, die auf mehr oder weniger feste Mitgliedschaften verzichtet und locker strukturierte, punktuelle, temporäre, weniger verbindliche. ‚projektförmige’, tendenziell enthierarchisierte und medial vernetzte An- und Einbindungen schafft (etwa über das Internet). Normalisierung hebt auf die Beobachtung ab, dass zunehmend eine ‚Vermittung’ jener Orientierungselemente vonstatten geht, von denen man einmal annahm, dass sie für eine rechtsextreme Auffassung typisch sind. Aktuelle Studien (vgl. etwa Decker/Brähler/Geißler 2006, Heitmeyer 2002, 2003, 2005, 2006, 2007, 2008) weisen nach, dass diejenigen, die sich fremdenfeindlich oder in anderer Weise minoritätenaversiv geben, sich heute – aufgefordert, eine politische Selbsteinstufung vorzunehmen - viel häufiger (nämlich zu fast 60%) zur politischen ‚Mitte’ zählen als noch vor ein paar Jahren. Der Trend zur ‚Sozialarbeiterisierung’ schließlich ist einer, der sich vornehmlich in sozial ausgedünnten Landstrichen Ostdeutschlands findet: Nachbarschaftliche Hilfsleistungen, Mitarbeit bei der örtlichen Feuerwehr, Mitwirkung an Dorffesten u.ä.m. treten als Teil einer Sympathie erheischenden Strategie von ‚Nationalsozialarbeit“ gleichsam wohlfahrtsgesellschaftlich auf den Plan.</p>
<h2>Ursachen</h2>
<p class="bodytext">Die letztendlichen Ursachen der Existenz bzw. der Konjunkturen des Phänomens Rechtsextremismus oder auch nur der Hinwendung und Abwendung von Jugendlichen zu bzw. von rechtsextremen Haltungen umfassend zu erklären, ist im Rahmen dieser Abhandlung noch unmöglicher als die zahlreichen theoretischen Erklärungsansätze abzuwägen, die sich speziell für die Entstehungsprozesse auf dem sozialwissenschaftlichen Deutungsmarkt befinden (vgl. zusammenfassend z.B. Möller 2000, Schroeder 2004; Borrmann 2005; Möller/Schuhmacher 2007). Vor dem Hintergrund unserer eigenen empirischen Befunde drängt sich gleichwohl sowohl für den Affinitätsaufbau von Jugendlichen als auch für deren Distanzierung von rechtsextremen Haltungen eine Erklärung auf, die sich als <i>lebensgestaltungstheoretischer Ansatz</i> verstehen lässt und individualisierungs-, sozialisations-, identitäts-, (jugend)kultur-, geschlechter-, kontroll-, emotions- und (des)integrationstheoretische Perspektiven integriert. </p>
<p class="bodytext">In äußerster Verkürzung dargelegt erklärt sich danach der Aufbau rechtsextremer Haltungen - aber auch die Abwendung davon - durch Verarbeitungsprozesse von Alltagserfahrungen. Genauer betrachtet handelt es sich darum, dass bei dem für alle Subjekte legitimen, ja den Lebensprozess geradezu ausmachenden Versuch, die eigene Lebensgestaltung zu bewerkstelligen, also 1. in hinreichender Weise <i>Kontrolle </i>über das eigene Leben herzustellen, 2. soziale <i>Integration</i> zu erzielen und 3. dafür und dabei solche personalen und sozialen <i>Kompetenzen</i> zu entwickeln, die Kontrolle und Integration aus subjektiver Sicht identitätssichernd ermöglichen bzw. befördern, einerseits Schwierigkeiten andererseits Gelegenheitsstrukturen auftreten, die rechtsextreme Haltungen als Lösungsmöglichkeiten andienen. Solche Schwierigkeiten bestehen z.B. darin, über Arbeit und Bildung keine befriedigenden Kontrollmöglichkeiten (z.B. Selbstwirksamkeitserfahrungen) für das eigene Leben aufbauen zu können – z.B. weil Arbeit fehlt oder die Formalqualifikation nicht ausreicht - , die soziale Integration in gemeinschaftliche Zusammenhänge (z.B. Familie) und gesellschaftliche Instanzen des Interessenausgleichs (z.B. Institutionen der gesellschaftlichen Mitsprache) als defizitär zu empfinden und/oder wichtige Kompetenzen des Zusammenlebens (wie Äußern von Bedürfnissen, (An)Erkennen der Bedürfnisse anderer, verbale Konfliktfähigkeit, Übernahme von Verantwortung für das eigene Handeln, Affektkontrolle etc.) nicht hinreichend erlernt zu haben. Wenn im Zusammenspiel solcher Erfahrungen die Lebensgestaltung scheitert oder zu scheitern droht und gleichzeitig ‚von rechts’ identitätsrelevante Versprechungen und (scheinbare) Möglichkeiten lanciert werden, sie dort realisieren zu können, kann der Push aus Kontroll-, Integrations- und Kompetenzdefiziten zusammenwirken mit Brücken bauenden Gelegenheitsstrukturen (wie sie z.B. durch die o. e. Entwicklungstrends jeweils vor Ort bzw. im individuellen Fall gegeben sein können). Damit ist keinesfalls ein Automatismus zu unterstellen, der der Formel „wenig/keine Kontrolle + wenig/keine Integration + wenig/keine Kompetenzentwicklung + rechtsextreme Gelegenheitsstrukturen = Affinitätsaufbau nach rechts“ folgen würde und für die umgekehrte Entwicklung dasselbe mit umgekehrten Vorzeichen voraussetzte. Letztendlich entscheidend ist das Subjekt, das eine Wahl trifft, eine Wahl auf der Basis der Bilanzierung von Erfahrungen vor dem Hintergrund des Interesses an Lebensgestaltung. Diese Bilanzierungen wiederum sind nicht ausschließlich kognitive Prozesse, sondern auch Reflexionen des Selbst, die affektiv-emotional und bio-physisch mit Bezug auf somatische Empfindungen ablaufen. Von daher ist erklärlich, dass rechtsextreme Orientierungen aufzunehmen, sich gerade für diejenigen anbietet, die biographische Brüche im Bildungs- und Berufsverlauf aufweisen, überdurchschnittlich gravierende familiäre Probleme angeben, Schwierigkeiten dabei haben, gewaltfreie Gleichaltrigenbeziehungen zu pflegen, Männlichkeitsmuster interpersonaler Dominanz aufweisen (Jungen) oder zu kopieren suchen (z.T. Mädchen) und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung z.T. gestört erscheinen (z.B. aggressive Impulse kaum kontrollieren können). Ihnen können sich rechtsextreme Offerten besonders erfolgreich zur Selbstwertbestätigung, zum Aufbau von Orientierungsgewissheit, als neue „Familie“, als unverbrüchliches „Kameradschaftsnetz“ (vornehmlich von Peers), als Aktionsfläche vermeintlich ‚echter’, pro-soziale Emotionen weitgehend unterdrückender Männlichkeit und (Schein-)Autonomie und generell als Verhaltensraum andienen, in dem Defizite an Empathie, Perspektivenwechsel, Impulshemmung, verbaler Konfliktregulierungsfähigkeit usw. nicht auffallen, ja mehr noch: sozial erwünschte Voraussetzungen des Agierens sind. </p>
<p class="bodytext">Entgegen kommt ihnen ein Trend zur erlebnisgesellschaftlichen Überformung des Politischen im allgemeinen, also die Tendenz, politische Angebote wie Konsumartikel zu bewerben, Berufspolitiker/-innen wie Medienstars zu stilisieren und politische Aktivitäten als Spaß-Veranstaltungen und&nbsp; „action“-Offerten zu konturieren. Hinzu kommt die eigene Möglichkeit, eine rechtsextreme Erlebniswelt anbieten zu können. Zum Beispiel das Gemeinschaftserlebnis des massenhaft auftretenden „rechten Mobs“ im Zuge von Demonstrationsauseinandersetzungen oder auf Skinmusik-Konzerten macht Lebensgestaltung auch in Gestalt von <i>Erlebens</i>gestaltung erfahrbar (eingehender unter diesem Fokus zum Gesamtzusammenhang der Ursachen wie zu Einzelaspekten Möller/Schuhmacher 2007, Möller 2007a, 2008, 2009).</p>
<h2>Pädagogische Schlussfolgerungen</h2>
<p class="bodytext">Wer gute Ratschläge zur pädagogischen Bearbeitung des Rechtsextremismusproblems (bei Jugendlichen) abgibt, läuft heutzutage leicht Gefahr, sich mit der Aneinanderreihung von sattsam Bekanntem lächerlich zu machen. Alles schon mal gehört – so heißt dann schnell der Kommentar. Um jeglicher Anfälligkeit für Banalitätensammlung und Rezeptologie zu entraten, soll deshalb hier zum einen nur auf ausführlichere Ausarbeitungen aus Sicht des Autors hingewiesen werden (Möller/Schuhmacher 2007, 487-539; kürzer: Möller 2007a und Gulbins/Möller u.a. 2007), zum anderen jedoch noch ein Aspekt hervorgehoben werden, der bisher ziemlich unbeleuchtet geblieben ist, aber aus dem Konzept der Gestaltungsbilanzierungen zu folgern ist.</p>
<p class="bodytext">Die Rede von der ‚rechtsextremen Erlebniswelt’ hat sich zwar inzwischen selbst in Vor- und Beiträgen von Verfassungsschützern festgesetzt, was die erlebnisgesellschaftliche Prägung des Politischen allerdings an pädagogischen Konsequenzen mit sich bringt, wird bislang kaum reflektiert. Wenn es stimmt, dass wir es hier mit einer Angebotsform zu tun haben, die stark auf emotionale und korporal spürbare Anziehungskräfte zielt, dann stellt sich verstärkt die Frage, wie dem erzieherisch und bildnerisch beizukommen ist – zumal deren Verbot so wenig an der Bedürftigkeit, die hinter ihrer Annahme steckt, ändert wie die Verbannung nackter Brüste und Pos aus den Medien dem Sex- und Pornographiekonsum vorbeugt. Offenbar kommen wir nur dann bei der Bearbeitung des Rechtsextremismus-Problems weiter, wenn wir die hinter solchen Attraktionen stehenden Bedürfnisse ernster nehmen als wir dies bisher tun. Daraus wäre zu folgern, viel stärker als bislang unternommen neben kognitiver Aufklärung auf das Vermitteln von Erfahrungen zu setzen, die emotional positiv besetzte Erlebensmöglichkeiten bieten und die denen der ‚Rechten’ funktional äquivalent sind. Dies bedeutet zum einen, jene Defizite aufzuarbeiten, oder besser noch: ihnen gar nicht erst gedeihliche Entfaltungsbedingungen zu geben, die in den etablierten Sozialisationsinstanzen von Familie und Co. bestehen. Möglichkeitsräume für diese Erfahrungen lassen sich aber zum anderen auch – um dies gegen Ende dieses Beitrages wenigstens noch anzudeuten – in noch unmittelbarer professionell-pädagogischen beeinflussbaren Feldern von Beziehungsangeboten, Bewegungskultur, Risikoerleben, Musik, Symbolik, Mode, Gemeinschaftsleben und Partizipationsprojekten auffinden bzw. entwickeln. Konkrete Beispiele sind: </p><ul><li>kontinuierliche Alltagsbegleitungen rechtsextrem gefährdeter und orientierter Jugendlicher durch Teams aufsuchender Arbeit mit so intensiven Einzelfallhilfen, dass pädagogische Bezüge entstehen können, </li><li>Einbezug von Laienhelfern und ggf. Vermittlung von Patenschaften zu glaubwürdigen Erwachsenen (etwa Aussteigern oder Personen, die ein Gewalt-Milieu hinter sich gelassen haben), mit denen eine auf Kontinuität angelegte persönliche Beziehung geknüpft werden kann,</li><li>sport- und erlebnispädagogische Angebote, die einerseits als Grenzentests emotionale Höhepunkterlebnisse, andererseits Erfahrungen von Solidarität und gemeinsamem Erfolg gestatten,</li><li>kulturpädagogische Aktivitäten, etwa Musikworkshops für rechtsextrem Gefährdete, in denen die Vorliebe für einen Skinmusikstil aufgegriffen wird, diese aber mit nicht-rassistischen Texten und ursprünglichen Stücken (z.B. aus dem Bereich von Ska und Reggae) ‚bedient’ wird – durchaus auch im Sinne handlungsorientierter Medienpädagogik, </li><li>Freizeitaktivitäten, die Gemeinschaftserfahrungen jenseits der Kohäsionsmedien von Gewalt, Ausgrenzung, Diskriminierungsdiskursen und gemeinsamem Alkoholkonsum ermöglichen,</li><li>Beteiligungsangebote, die die als verstopft angesehenen Kanäle politischer Partizipation und allgemeiner gesellschaftlicher Mitbestimmung erweitern bzw. ergänzen (Jugendforen, -hearings, -räte, Projektgruppen, Hausversammlungen etc.).</li></ul><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h2><b>Literatur:</b></h2>
<p class="bodytext">Borrmann, Stefan (2005): Wissenschaftlich begründete Leitlinien für die Praxis Sozialer Arbeit. Ein handlungs­theo­re­tisches Modell am Beispiel Sozialer Arbeit mit rechten Jugendcliquen. Berlin (Diss.)</p>
<p class="bodytext">Decker, Oliver/Brähler, Elmar/Geißler, Norman (2006): Vom Rand zur Mitte. Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland. Berlin (Friedrich-Ebert-Stiftung).</p>
<p class="bodytext">Gulbins, Guido/Möller, Kurt u.a. (2007): „Denn Sie wissen nicht, was sie tun“? Evaluation aufsuchender Arbeit mit rechtsextrem und menschenfeindlich orientierten Jugendlichen. In: deutsche jugend 12/2007, 526-534</p>
<p class="bodytext">Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2002): Deutsche Zustände. Folge 1. Frankfurt/M.</p>
<p class="bodytext">Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2003): Deutsche Zustände. Folge 2. Frankfurt/M.</p>
<p class="bodytext">Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2005): Deutsche Zustände. Folge 3. Frankfurt/M.</p>
<p class="bodytext">Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2006): Deutsche Zustände. Folge 4. Frankfurt/M.</p>
<p class="bodytext">Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2007): Deutsche Zustände. Folge 5. Frankfurt/M.</p>
<p class="bodytext">Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2008): Deutsche Zustände. Folge 6. Frankfurt/M.</p>
<p class="bodytext">Möller, Kurt (2000): Rechte Kids. Eine Langzeitstudie über Auf- und Abbau rechtsextremistischer Orientierungen bei 13- bis 15jährigen. Weinheim und München.</p>
<p class="bodytext">Möller, Kurt (2007a): Soziale Arbeit gegen Menschenfeindlichkeit. Lebensgestaltung über funktionale Äquiva­len­zen und Kompetenzentwicklung. In: Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.): Deutsche Zustände. Folge 5. Frankfurt/M. S. 294-311</p>
<p class="bodytext">Möller, Kurt (2008): Körperpraxis und Männlichkeit bei Skinheads. In: Baur, Nina/Luedtke, Jens (Hrsg.): Was macht den Mann zum Mann? Beiträge zur Konstruktion von Männlichkeit. Opladen, 193-238</p>
<p class="bodytext">Möller, Kurt (2009): Gestaltungsbilanzierungen. Zur Bedeutung von Integrations- und Desintegrationserfahrungen im biographischen Verlauf. In: Heitmeyer, Wilhelm/Imbusch, Peter (Hrsg.): Desintegrationsprozesse – Stärkung von Integrationspotentialen in einer modernen Gesellschaft (Arbeitstitel). Wiesbaden (erscheint Winter 2009).</p>
<p class="bodytext">Möller, Kurt/Schuhmacher, Nils (2007): Rechte Glatzen. Rechtsextreme Szene- und Orientierungszusammenhänge – Einstiegs-, Verbleibs- und Ausstiegsprozesse von Skinheads. Wiesbaden.</p>
<p class="bodytext">Schroeder, Klaus (2004): Rechtsextremismus und Jugendgewalt in Deutschland: Ein Ost-West-Vergleich. Pader­born, München, Wien und Zürich.</p>
<p class="bodytext"><hr> <p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Rechtspopulismus wird hier im Einvernehmen mit den Studien zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (vgl. Heitmeyer 2002, 2003, 2005, 2006, 2007, 2008) verstanden. Wer den folgenden Statements allesamt zustimmt, gilt demnach als RechtspopulistIn: „Um Recht und Ordnung zu bewahren, sollte man härter gegen Außenseiter und Unruhestifter vorgehen.“, „Verbrechen sollten härter be­straft werden.“, „Es le­ben zu viele Ausländer in Deutschland.“, „Die in Deutschland lebenden Ausländer sind eine Belastung für das so­ziale Netz.“ und „Viele Juden versuchen aus der Ver­gangenheit des Dritten Reiches heute ihren Vorteil zu ziehen und die Deutschen dafür zahlen zu lassen.“</p> <p>&nbsp;</p> <p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> Die Daten sind in der Langzeitbetrachtung nur bedingt vergleichbar. Zum einen ist die Ver­größerung der Einwohner­Innenzahl und Fläche Deutschlands mit der Wiedervereinigung 1990 zu be­achten. Zum anderen basieren die Daten ab 2001 auf geänderten Definitionskriterien. Seitdem wer­den unter den Begriff der „Politisch motivierten Kriminalität (PMK) – Rechts“ jene Taten subsumiert, bei de­nen „die Umstände der Tat oder die Ein­stellung des Täters darauf schließen lassen, dass sie sich ge­gen eine Person aufgrund ihrer politischen Ein­stellung, Nationalität, Volkszugehörigkeit, Rasse, Haut­far­be, Religion, Weltanschauung, Herkunft, sexuellen Orientierung, Behinderung oder ihres äußeren Er­schei­nungsbildes bzw. ihres gesellschaftlichen Status rich­ten“. Als „rechtsextrem motiviert“ gilt nur eine Teilmenge, die aller­dings seit 2001 von knapp 70% auf gut 90% (2003) stieg.</p> <p>&nbsp;</p></p><div><div id="ftn2"><p class="bodytext">&nbsp;</p></div><p class="bodytext">&nbsp;</p></div><p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>DDS_aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 18:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DDS 2010 01-02</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=670&#38;cHash=be89edf5bf899d95cf1c47613aa44fa2</link>
			<description>Themenschwerpunkt: Handeln gegen Rechts – aber wie? .............</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_03-05.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Neu in Bayern:Regionalbeauftragte gegen Rechtsextremismus</b></a><br />Erste Erfahrungen mit dem »Bayerischen Handlungskonzept gegenRechtsextremismus«<br />Interview mit Günter Kohl, einem der Regionalbeauftragten</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_06-07.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Das Extreme am »Bayerischen Handlungskonzeptgegen Rechtsextremismus«</b></a><br />von Dorothea Weniger</p>
<p class="bodytext"><b><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/handlungskonzept_analyse_A.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Das Extreme am „Bayerischen Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus“<br />Ausführliche Analyse (Internetfassung)</a></b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_08-09.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Rechtsextremismus als Jugend- bzw. Alltagskultur</b></a><br />von Klaus Joelsen</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_10-12.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Neue Rekrutierungstrends der extremen Rechten</b></a><br />Warum sie verfangen und was ihnen entgegenzusetzen ist<br />von Prof. Dr. Kurt Möller</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Kurt_Moeller_lang.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Neue  Rekrutierungstrends der extremen Rechten</b></a><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Kurt_Moeller_lang.pdf" title="Initiates file download" class="download" > - lange Internetfassung</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_13.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Eltern-, Angehörigen- und Opferberatung</b><b> im Zusammenhang mit Rechtsextremismus</b></a><br />von Renate Grasse</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_14.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Ein Pilotprojekt startet in Maxhütte-Haidhof</b></a><br />Projektgruppe »Zwangsarbeit« erarbeitet Wanderausstellung</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_15.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Angebote zum Thema</b></a><br />- Fortlaufendes Attentat<br />- Kann denn Jubeln Sünde sein</p>
<p class="bodytext"><b>Beurteilung in Schulen</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_16-17.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Wenn’s für 7 KollegInnen nur 2 AZ gibt ...</b><br /><b>... wird das Engagement der anderen abgewertet!</b></a><br />zusammengestellt von Kolleginnen und Kollegen der GEW Oberfranken</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_18.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Die Tücken der Beurteilung an bayerischen Schulen</b></a><br />von Robert Wingerter</p>
<p class="bodytext"><b>Tarifrunde</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_19-20.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Die schwäbische Hausfrau irrt</b></a><br />Höhere Löhne und steigende Staatsausgaben fördern die Konjunktur stärker als die kreditfinanzierten Steuersenkungen der Koalition<br />von Dierk Hirschel</p>
<p class="bodytext"><b>Betriebsratswahlen</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_21.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Betriebsratswahlen 2010 – auch ein Fall für sozialpädagogische Einrichtungen</b></a><br />von Stephan Esser</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_22.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>BeamtInnen an Privatschulen haben das Wahlrecht zum Betriebsrat</b></a><br />von Hans Schuster und Wolfram Witte</p>
<p class="bodytext"><b>Was es sonst noch gibt</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_23-24.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Bildung geht jeden etwas an</b></a><br />Bildungsstreik in Würzburg. Vom Plenum des Audimax.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_25-26.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Der Zeitgewinn oder mein persönliches Jahrzehnt</b></a><br />von Hannes Henjes</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_26-27.pdf" title="Initiates file download" class="download" ><b>Erlesenes</b></a><br />- Abrechnung mit den Vertretern des Neoliberalismus<br />- Profession Schulsozialarbeit. Beiträge zu Qualifikation und Praxis dersozialpädagogischen Arbeit an Schulen<br />- Klassenlektüre für den Deutschunterricht<br />Wilhelm Genazino: Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman</p>
<p class="bodytext"><b>Rubriken</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_28-29.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Dies und Das</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_30.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Veranstaltungen</a></p>
<p class="bodytext">Glückwünsche und Dank</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS1001-02/Seite_32.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Kontakte</a></p>]]></content:encoded>
			<category>DDS</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 18:12:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/DDS_01-02-2010.pdf" length ="834476" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>TVÖD-Tarifrunde 2010: Kraftvoller Auftakt in Nürnberg</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=669&#38;cHash=4f7c73a3e00da6c036e247f970998e1c</link>
			<description>Nachdem die Arbeitgeber auch bei der letzten Verhandlungsrunde in Potsdam kein Angebot vorgelegt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die GEW hatte hier gemeinsam mit ver.di die Beschäftigten im Bereich der Behindertenhilfe, sowie die kommunal beschäftigten Lehrerinnen und Lehrer zu Ausständen ausgerufen.</p>
<p class="bodytext">Auftakt bildete gegen 10 Uhr eine GEW-Kundgebung in der Straße der Menschenrechte, wo Gewerkschaftssekretär Björn Köhler darauf hinwies, dass Menschenrechte immer wieder verteidigt und erkämpft werden müssen, so auch das Recht auf gerechte Löhne. Spontan schlossen sich einige ver.di-Kolleginnen und Kollegen des Wasser- und Schifffahrtsamts sowie der Stadtwerke an, so dass am Ende rund 100 Personen an der Aktion beteiligt waren.</p>
<p class="bodytext">Gemeinsam erinnerte man daran, dass auch in Deutschland noch Menschen von Armut und Ausgrenzung bedroht sind, gedachte der im letzten Jahr ermordeten Gewerkschafter weltweit und machte deutlich, dass man mit der gemeinsamen Solidarität den Arbeitgebern, die lieber „die Würde der Banken retten“, als sich um ihre Beschäftigten zu kümmern, entgegentreten werde. Als Mahnung an die vorbeigehenden Passanten legte man Blumen mit Mahnworten an den Säulen nieder.</p>
<p class="bodytext">Danach fuhr man gemeinsam zur zentralen Warnstreikkundgebung der Schwestergewerkschaft ver.di in den Stadtteil Langwasser, wo Kollege Wolfgang Oehmt vom GEW-KV Nürnberg darauf hinwies, dass man nur gemeinsam die wichtigen Ziele der Tarifrunde erreichen könne. Seine Worte wurden im Saal mit großem Beifall quittiert. </p>
<p class="bodytext">Auch wenn bei der Beteiligung seitens der GEW-Kolleginnen und Kollegen sicher noch deutlich mehr Potential besteht, war man sich am Ende einig: Es war ein gelungener erster Warnstreiktag, der deutlich macht, dass die Beschäftigten von den Arbeitgebern endlich ein vernünftiges Angebot erwarten!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Tarifrunde</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 16:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die wissenschaftspolitischen Positionen der GEW</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=668&#38;cHash=4c17d1a48f712b0a8c2ae710ec2889ba</link>
			<description>Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung der GEW-Fachgruppe Hochschule und Forschung an der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Hochschule und Forschung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 14:23:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/HuFUniBayreuthPoster.pdf" length ="33689" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern ruft zu Warnstreiks am 3. Februar 2010 auf!</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=667&#38;cHash=dff8770464807a0e6b5b812a2dff92bb</link>
			<description>Am 31. Januar 2010 gingen die Tarifverhandlungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Am Montag, 1. Februar erklärten die Tarifvertragsparteien, dass sie sich in den entscheidenden Punkten nicht angenähert haben. Die Verhandlungen wurden ohne Ergebnis vertagt. </p>
<p class="bodytext">Die Gewerkschaften ver.di, GEW und GdP sowie die dbb Tarifunion bekräftigten ihre Forderung mit einem Gesamtvolumen von fünf Prozent. Eine Forderung, die von gesellschaftlichem Augenmaß zeugt. Aber anstatt die Einkommen der Beschäftigten zu erhöhen und damit die Kaufkraft zu stärken, singen die Arbeitgeber das Jammerlied der leeren öffentlichen Kassen und wollen offenbar für die nächsten beiden Jahre Nullrunden!</p>
<p class="bodytext">Das können die Gewerkschaften und ihre Mitglieder nicht hinnehmen! Deshalb:</p>
<p class="bodytext"><b> Die GEW Bayern ruft zum Warnstreik für Mittwoch, 3. Februar 2010 auf!</b></p>
<p class="bodytext"><b> In München:</b></p>
<p class="bodytext">zu einem <b>ganztägigen</b> Warnstreik alle tarifgebundenen Beschäftigten der&nbsp;Stadt München, des Vereins für heilpädagogische Aufgaben sowie die tarifgebundenen Lehrkräfte an kommunalen Schulen.</p>
<p class="bodytext">Eintragung in die Streiklisten: 8.00 – 9.45 Uhr, DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, 80336 München, Raum T.0.03.</p>
<p class="bodytext">Demonstration: 10.00 Uhr ab Hermann-Lingg-Str (vor dem Gebäude des KAV) zum Karlsplatz (Stachus); dort gegen 11.00 Uhr Kundgebung.<b></b></p>
<p class="bodytext"><b>In Nürnberg:</b></p>
<p class="bodytext">zu einem <b>ganztägigen</b> Warnstreik alle tarifgebundenen kommunal beschäftigten Lehrkräfte sowie die tarifgebundenen Beschäftigten beim Berufsbildungswerk Nürnberg (BBW Eibach)</p>
<p class="bodytext">zum Warnstreik von 10.30 bis 15.00 Uhr alle tarifgebundenen Beschäftigten der Lebenshilfe Nürnberg.</p>
<p class="bodytext">zur Teilnahme an der Streikkundgebung alle sonstigen tarifgebundenen Beschäftigten der Stadt Nürnberg (inklusive des Sozial- und Erziehungsdienstes und der Noris-Arbeit gGmbH)</p>
<p class="bodytext">Eintragung in die Streiklisten: 7.30 – 10.00 Uhr, DGB-Haus Nürnberg, Am Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg, 7. Stock, Raum 1</p>
<p class="bodytext">10.00 Uhr Start am Gewerkschaftshaus und von dort Demonstration zur Straße der Menschenrechte mit Aktion „Menschenrechte beachten, Tarife erkämpfen, Solidarität schenken“, von dort zur zentralen Warnstreikkundgebung von 11.00 – 13.00 Uhr im Genossenschaftssaalbau, Matthäus-Herrmann-Platz 2, 90471 Nürnberg (U-Bahn U1 Richtung Langwasser Süd, Halt Bauernfeindstrasse).<b></b></p>
<p class="bodytext"><b>In Ingolstadt und den Landkreisen Pfaffenhofen, Eichstätt und Neuburg:</b></p>
<p class="bodytext">zu einem <b>ganztägigen</b> Warnstreik alle tarifgebundenen Beschäftigten der kommunalen Kinderbetreuungseinrichtungen.</p>
<p class="bodytext">Eintragung in die Streiklisten: ab 10.00 Uhr im DGB-Haus, Paradeplatz 9</p>
<p class="bodytext">Kundgebung: 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr am Klinikum Ingolstadt auf dem Vorplatz des Haupteingangs (Krumenauerstr. 25, Ingolstadt).</p>]]></content:encoded>
			<category>Tarifrunde</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 08:55:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/Streikaufruf_03-02-2010_GEW_Bayern_01.pdf" length ="397537" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Tarifrunde TVöD: Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=666&#38;cHash=969d3eaff8d01b1550a148bdac0ba5ca</link>
			<description>Gewerkschaften rufen zu Warnstreiks auf</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Presseerklärung des GEW-Hauptvorstands vom 1. Februar 2010:</p>
<p class="bodytext">Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen: Arbeitgeber wollen offenbar für die nächsten beiden Jahre Nullrunde</p>
<p class="bodytext"><b> </b><b>Potsdam</b> – Zu Warnstreiks der im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten haben die Gewerkschaften ver.di, GEW, GdP und die dbb Tarifunion am Montag aufgerufen. Zuvor war die zweite Runde der Tarifverhandlungen, die am Sonntag in Potsdam begonnen hatte, ohne Ergebnis vertagt worden. „Die Arbeitgeber zeigen keine echte Verhandlungsbereitschaft: Sie provozieren die Eskalation. Auch in der zweiten Runde haben sie kein Angebot vorgelegt. Offenbar setzen sie aber für die nächsten beiden Jahre auf eine Nullrunde. Jetzt werden die Beschäftigten zeigen, dass sie das Verhalten der Arbeitgeber als Provokation auffassen und endlich ein verhandlungsfähiges Angebot erwarten“, sagte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Gewerkschaften fordern ein Gesamtpaket mit einem Volumen von fünf Prozent. </p>
<p class="bodytext">Schaad betonte, unverzichtbare Kernforderung sei, dass die alten Aufstiegsregelungen für die Beschäftigten so lange gelten müssten, bis es eine Einigung über eine neue Entgeltordnung gibt. Seit der alte Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) durch den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) abgelöst worden ist, ist mit Ausnahme des Sozial- und Erziehungsdienstes noch keine neue Entgeltordnung zwischen den Tarifparteien ausgehandelt worden. Zudem habe die Fortsetzung des Altersteilzeittarifvertrages für die Beschäftigten einen sehr hohen Stellenwert. „Altersteilzeit ist ein wichtiger Beitrag, damit ältere Arbeitnehmer länger arbeiten können, ohne gesundheitlich auf dem Zahnfleisch zu gehen. Gleichzeitig schafft sie die Möglichkeit, dass mehr junge Menschen eingestellt werden können“, unterstrich die GEW-Sprecherin. Dem Vorstoß insbesondere der kommunalen Arbeitgeber, das Leistungsentgelt zu erhöhen, erteilte sie eine deutliche Absage: „Wenn nur ein überschaubarer Zuwachs zu verteilen ist, muss dieser allen Beschäftigten zu Gute kommen - und nicht nur einer kleinen Gruppe. Insbesondere im Bildungsbereich ist diese Form der Leistungsorientierung völlig ungeeignet. Drei Viertel der Beschäftigten lehnen die Leistungsbezahlung ab.“<br /> <br /> Info: In allen Bundesländern werden Warnstreiks stattfinden. Diese beginnen am 3. Februar.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die dritte Verhandlungsrunde findet vom 10. bis 12. Februar in Potsdam statt.</p>
<p class="bodytext">-----------------------------------------------------------------------------------------------------</p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen zu den Warnstreiks in Bayern folgen in Kürze!</b></p>]]></content:encoded>
			<category>Tarifrunde</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW Bayern informiert zur Neuregelung der Altersteilzeit</title>
			<link>http://gew-bayern.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=589&#38;cHash=1d37c4ae941640e7b1942153ebcb3505</link>
			<description>Sonderregelung (Übergangsregelung gem. Art. 142 a BayBG) zur Beantragung von Altersteilzeit. Bitte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Datei unten herunterladen</p>]]></content:encoded>
			<category>Recht</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 20:54:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://gew-bayern.de/uploads/media/201005-ATZ_neu.pdf" length ="276062" type="application/pdf" />
		</item>
		
	</channel>
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